Projekt KinderBilder
© Merlyn 2002
Kultura e.V. hat ein Buch-Projekt initiiert, bei dem Kinder für Kinder schreiben. Mit dem Projekt sollte das freie, spontane und selbstbezogene Schreiben gefördert werden. In über einem Jahr sammelte die engagierte Projektgruppe um die Psychologin Dr. Ines Klank-Riessen, den Sprachwissenschaftler Udo Renner und der Diplompädagogin Susanne Parth an Tübinger und Freiburger Grundschulen Texte von Kindern der 4. Grundschulklasse. In Zusammenarbeit mit einigen sehr interessierten und offenen Lehrkräften entstand so ein großer Pool an Texten zu den Themen "Traum", "Erlebnis", "Zukunft" und "Gefühl". Kinder im Alter von neun bis zehn Jahren bekamen die Möglichkeit ihre Texte, dank dem Engagement von Armgard Dohmel, auf dieser Internetseite zu veröffentlichen. Eine Auswahl der Texte wurd in einem Buch veröffentlicht, illustriert von Bildern der Künstlerin Merlyn (Birgit Schweiger). Die Drucklegung des Buches fand 2004 unter dem Titel "Wie ein Fluss im Frühling" statt. Das Kulturamt der Stadt Tübingen und verschiedene Sponsoren unterstützten das Projekt finanziell.
Alle eingegangenen Texte sind mit Einverständnis der Kinder und Erziehungsberechtigen hier veröffentlicht. Die Texte sind nach Themen und alphabetisch nach den Vornamen der Kinder sortiert.
Viel Spaß beim Schmökern!
Weitere Informationen zum Projekt:
Armgard Dohmel / Susanne Parth
c/o Kultura e.V.
susanne.parth@kultura-extra.de
Telefon: 07071-440488
Sie können das Informationsblatt auch als pdf-Datei herunterladen:
projekt_kinderbilder.pdf
Die Idee zum Projekt KinderBilder entand bei der Auseinandersetzung mit Texten, die Kinder und Jugendliche an das Magazin Kultura-Extra zuschickten. Siehe hierzu:Jugend schreibt
Thema 1: Beziehungen
Beziehung
Es war im Jahr 2000. Meine Eltern haben beschlossen, dass wir mit meiner Freundin und ihrer Familie zum Bodensee fahren. Ich habe mich sehr gefreut. Als dann der Tag kam, sind wir mit dem Auto gefahren. Dann sind wir mit dem Auto auf ein Schiff. Es dauerte ungefähr eine halbe Stunde, bis wir wieder mit dem Auto fuhren. Als wir ankamen, sind wir sofort ins Wasser gerannt. Meine Freundin kam später ins Wasser. Wir sind geschwommen, haben gegessen, rumgeplanscht. Aber dann mussten wir nach Hause.
Klasse 4 b
Auf Elba
Meine Eltern und ich gehen fast jede Pfingstferien auf die Insel Elba. Meine Oma, Opa, Tante, Onkel und Kusinen gehen immer mit. Wir sind immer alle in einem Appartement. Wir sind unten und mein Onkel und meine Tante sind oben. Mein Opa und meine Oma sind auch oben. Mein Onkel, meine Tante und mein Opa gehen fast jeden Morgen tauchen. Meine Kusinen und ich gehen ein bisschen später an den Strand. Meine Eltern kommen dann, wenn mein Onkel, Opa und meine Tante wieder vom Tauchen kommen. Wir kriegen oft Muscheln, die sie getaucht haben. Wir kriegen oft ein Eis. Später um 5 Uhr 30 gehen meine Kusinen und ich angeln. Es hat aber nie ein Fisch angebissen. Abends sind wir dann essen gegangen.
Fabio, 9 Jahre
Zelten mit der Klasse
Jedes Jahr im Sommer gehen wir zum Zelten. Aber leider nur bis zur vierten Klasse, in der dritten Klasse waren wir mal wieder zum Zelten gegangen, es gab einen großen Fußballplatz. Da waren wir jeden Tag und haben Fußball gespielt. Am letzten Tag sind Mikesch, Elias, Marko, Ben, Fatich und ich noch mal Fußball spielen gegangen, nach ungefähr einer Stunde kam mein kleiner Bruder. Er spielte mit uns. Dann fing es an zu dämmern. Mikesch und Elias gingen zu den Zelten. Wir spielten weiter. Da fing es an, ganz stark zu regnen und es blitzte sehr stark. Mein kleiner Bruder fand eine kleine Holzhütte neben einem Baum und ging hinein. Er hatte sehr Angst, wir spielten noch ein bisschen. Dann bekamen wir auch Angst und gingen zu ihm. Ihn war kalt und wir haben ihm alle unsere Pullis gegeben. Dann schlug ein Blitz 20 Meter neben uns ein. Dann kam meine Mutter mit dem Auto und holte uns alle ab.
Lukas, 10 Jahre
Ronja
Ronja ist meine beste Freundin. Ihr Spitzname ist Roni. Wir kennen uns aus dem Schülerhort, aber sie kam erst um Ostern in der ersten Klasse in den Hort und wir kannten uns nicht. Leider. Aber seit der 4. Klasse sind wir unzertrennlich. Sie hat dunkelblondes Haar und blaugraue Augen. Sie ist humorvoll und lustig und dreht nicht gleich durch. Also ich sage nur ein Wort: sie ist nett. Außerdem ist sie eine sehr gute Freundin. Und wir kommen Gott sei Dank zusammen in die 5. Klasse, denn wir sind nicht in derselben Schule. Dann werden wir ganz oft etwas ausmachen und immer spielen und unsere Hausaufgaben machen. Man kann super mit ihr spielen. Sie hört gut zu und hat immer gute Ideen.
Ende
Marlene
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Thema 2: Traum / Gefühl
Meine Mutter
Meine Mutter schickte mich wie immer um acht Uhr ins Bett. Ich träumte etwas Schreckliches. Ich musst eine Blume aus einem Turm holen für meine Mutter. Sie war sehr krank. Ich war schon fast da, als es plötzlich bebte. Plötzlich erschien ein gigantisches Labyrinth. Zum Glück hatte ich ein Seil dabei. Ich kletterte auf die Mauer. Als ich da war, suchte ich die Tür, aber fand keine. Dann holte ich mein Seil und versuchte hochzuklettern. Als ich ungefähr bei der Hälfte war, stürzte ich ab und rettete mich an einen Stein. Dann stürzte ich mit dem Stein, er fiel genau in ein Loch und eine Tür erschien. Ich holte mir die Pflanze und ging zu meiner Mutter.
Adrian, 10 Jahre
Der Traum oder das Spiel um MBT
Er träumte , dass er ein Basketballstar war. Als erstes stellte er sich vor, was er machen täte. Erst mal täte er sich viele Kleider kaufen und alle wollten Autogramme und nie hatte er seine Ruhe. Immer wollten die Leuten Interviews. Nie verbrachte er seine Zeite ohne Kameras. Dann wurde er wach. Er dachte nach und dachte, dass er doch lieber nur seine kleine Spiele spielt.
Camillo, 11 Jahre
Mein schlimmster Alptraum
Ich träumte, als ich 4 bis 5 Jahre alt war, einen schlimmsten Alptraum. Damals wohnte ich in einer WG. Ich träumte, dass ich mit meiner Mama einkaufen war. Als wir zurückkamen und auspacken wollten, sah ich einen Drachen. Der Drachen schwang ein Seil, ein Mädchen und eine Frau hüpften über das Seil. Ich fragte Mama: "Was machen die denn da?" Ich sah, wie sich Angst in ihrem Gesicht breitmachte. "Der Drachen hat sie eingefangen. Die beiden machen eine Prüfung. Wenn sie die Prüfung bestehen, kommen sie heil davon. Wenn nicht, werden sie auch ein Drachen", antwortete sie. Das Mädchen und die Frau verwandelten sich in Drachen. Die drei Drachen kamen auf uns zu. Jetzt erkannte ich erst, dass sie alle Federn hatten. Ich sagte meiner Mama, dass wir rein müssen. Aber meine Mama antwortete nur: "Wir müssen noch auspacken!" Mir blieb nichts anderes übrig als alleine reinzugehen. Ich rannte durch dunkle Gänge. Plötzlich stieß ich gegen einen Drachen mit grünen und roten Federn. Ich rannte in die andere Richtung und traf einen Mitbewohner. Ich fragte: "Weißt du, wo meine Mama ist?" Erst zögerte er, dann antwortete er: "Sie ist zu einem Drachen geworden." An dieser Stelle wachte ich auf.
Charlotte, 9 Jahre
Der wunderschöne Traum
Es war schon spät und ich musste ins Bett gehen. Ich wälzte mich noch zwanzig Minuten rum, aber plötzlich schlief ich ein. Ich machte die Augen auf und lag auf einer wunderschönen grünen Frühlingswiese. Überall sangen die Vögel und vor mir war ein schöner glasklarer blauer See. Sofort zog ich mich aus und sprang in das Wasser. Der See war aber nicht ruhig, sondern überall planschten die Fische herum. Es war einfach toll. Danach ging ich ein bisschen spazieren und lief ein bisschen in den Wald. Im Wald war es genau so schön wie draußen. Kein Tier war scheu und keiner lief vor mir weg und ich konnte sie ganz sanft streicheln. Ich hatte noch nie zuvor ein Reh gestreichelt, denn es ist immer weggelaufen. Aber hier bleiben sie ruhig stehen. Ich lief weiter und kam zu einem Vogelnest, kletterte auf den Baum und fütterte die Vögel mit Körnern. Doch plötzlich krachte der Ast unter meinem Gewicht zusammen und ich bin mit den Vögeln hinuntergefallen. Die Vogelmutter war noch nicht zurück, und die kleinen Vögel konnten noch nicht fliegen. Ich war schneller als die Vögel und landete in einem Haufen Laub. Plötzlich sah ich, wie die Vögel immer schneller herunterfielen. Schnell sprang ich unter sie und fing sie auf. Als ich sie aufgefangen hatte, klingelte der Wecker mich in die Wirklichkeit zurück.
Christian, Klasse 4c
Mein Traum
Ich habe einmal geträumt, dass ich ein Riesenkind und ein Fußballprofi wäre und dass ich einmal im Spiel verletzt wäre und wir gerade 1:0 hinten gelegen wären. Dann habe ich mich umgezogen und bin zum Trainer gegangen. Ich sagte: "Komm, wechsle mich ein." Er sagte: "Okay", und rief Patrick raus, und als ich im Spiel war, haben wir uns den Ball geholt und sind nach vorne gerannt. Frieder hat mir den Ball gegeben und ich habe den Ball Valentin gegeben. Er hat ihn wieder mir gegeben und ich habe dann ein Tor geschossen. Dann stand es 1:1. Ich habe mir wieder den Ball geholt und habe alle ausgetrickst. Danach war nur noch der Torwart vor mir und ich habe geschossen. Dann stand es 1:2, nachdem ich noch einmal geschossen habe. Fünf Minuten später pfiff der Schiedsrichter ab und wir haben gewonnen gegen Rottenburg. Das war mein Traum.
Dennis
Meine Gefühle und meine Träume
An einem Montag Abend schaute ich mir einen Film an. Der Film heißt "Skrim". Es handelt sich um ein Mädchen. Der Skrim will das Mädchen umbringen, aber das Mädchen konnte ihm entwischen. Sie war schneller als Skrim. Der Skrim hat viele Menschen umgebracht. Die Freundinnen von dem Mädchen schauten alle den Film Skrim an, während des Films ging das Mädchen in den Keller, um Bierflaschen zu holen. Plötzlich hörte sie was, dachte, dass es ihre Freundin wäre und sagte, dieses Mal falle ich nicht auf deinen Trick rein. Doch da hörte sie die Stimme von Skrim. Er sagte "Nein", dann wusste sie, dass es der Skrim war, denn sie kannte die Stimme von ihm und versuchte abzuhauen. Er hatte überall zugemacht. Sie sah einen Knopf, drückte auf den Knopf, da ging die Tür auf, sie wollte heraus. Sie rannte, aber kam nur bis zur Tür, der Skrim war schneller. Er drückte auf den Türöffner und sie ging zu. Sie blieb dazwischen und war tot. Da bekam ich Angstgefühle. Mir wurde es komisch. Ich ging gleich ins Bett und schlief ein. Doch da träumte ich den Film. Nur in meinem Traum war ich das Mädchen, das starb. Ich bin mit einem Geschrei aufgewacht und meine Mutter kam zu mir und versuchte mich zu beruhigen.
Ebru
Der Traum
Ich hatte einmal einen Traum. Eines Abends ging ich schlafen und so begann der Traum. Plötzlich war ich in einem großen schönen Schloss. Ich hatte ein blaues schönes Ballkleid an, auch eine Krone hatte ich auf dem Kopf. Ich sah mich im Schloss um und fand eine Türe aus echtem Gold. Ich öffnete sie und sah ein großes Zimmer, in dem viele Leute waren. Sie saßen alle am Tisch. Ich sah noch einen König, eine Königin und einen Prinzen. Alle drei saßen auf dem Thron. Neben dem Prinzen war noch ein Thron frei. Der König sprach: "Trete ein mein Kind und setze dich neben deinen Mann!" Ich tat das, was der König sagte. Alle standen auf. Die Königin sagte: "Auf unsere Kinder!" Auf einmal wurde es still. Plötzlich hatte ich ein weißes Brautkleid an. Auf dem Kopf hatte ich einen Schleier. Wir waren alle in einem Speicher. In diesem war viel, sogar sehr viel Gold. Ich bin eine richtige Prinzessin geworden. Ich war reich, sehr reich, mein Mann war der Prinz. Es war ein schöner Traum und jetzt ist die Geschichte leider zu Ende.
Erika
Wie im Traum
Als ich nach Hause kam, war ich müde. Ich wollte mich nur hinlegen und schlafen, aber leider sagte meine Mutter: "Nein, nein, so geht es nicht, erst mal die Hausaufgaben und dann schlafen!" "Aber ich kann nicht mehr", motzte ich. Aber leider war die Mutti bereits in der Küche. "Mist! Heute sind alle so streng, erst die Lehrerin und jetzt sie!", dachte ich beleidigt.
Heute waren die Hausaufgaben schwer und langweilig. Bei der vorletzten Matheaufgabe fühlte ich, dass ich nicht mehr weiter konnte. Meine Augen wurden schwer, ich legte meinen Kopf auf das Mäppchen und schlief ein.
Ich flog durch einen farbigen Tunnel. Dabei wusste ich nicht, ob ich Flügel hatte. Aber das interessierte mich nicht. Ich konnte fühlen, wie meine Ohren sich veränderten, sie wurden hoch und spitz. Auch der Körper änderte sich, das konnte ich fühlen. Ich sage "ich", eigentlich wusste ich nicht mehr, ob ich es bin. Ich machte meine Augen zu und wartete.
Als ich sie wieder aufmachte, befand ich mich in einem großen hellen Zimmer. Die Wände waren hellrosa, darauf waren hellblaue Kronen gemalt. Ich sah meine Hände an, sie waren mit goldenen und silbernen Armbändern und Ringen geschmückt, auf manchen waren Edelsteine. Angezogen war ich mit einem langen weißen Kleid. Auf der Brust war ein großer Brilliant aufgenäht. Die Schuhe waren auch weiß mit den gleichen wundervollen Brillianten. Ich saß auf einem Thron. Ein großer Spiegel fiel mir in die Augen - wenn man das überhaupt Spiegel nennen konnte. Er war aus Gold gemacht. Goldene Vögel waren darauf, die sich bewegen und sogar singen konnten. Dort, wo man hineinschaut, war kein Glas, sondern ebenfalls Gold. Jetzt wollte ich vom Thron hinuntersteigen und zu dem Spiegel gehen und mich anschauen. Als ich näher kam, bewegte sich die goldene Fläche, schob auseinander und man konnte ein normales Spiegelglas sehen.
Vor mir stand jetzt kein zwölfjähriges Mädchen, sondern eine Elfenprinzessin. Sie war so schön wie ein Fluss im Frühling. Ich war jetzt mindestens fünfzehn Jahre alt. Da klopfte jemand an die Tür. Wo war denn die überhaupt? Da sah ich sie plötzlich. Sie war aus einem dunklen Holz gemacht mit silbernen Ornamenten darauf. Nach kurzer Zeit rief ich erschrocken: "Herein!" So habe ich es immer zu Hause gemacht. Ein Elf kam herein und sagte: "Prinzessin Elenor, der Prinz Koribor will mit Ihnen sprechen". "Sag ihm, dass er reinkommen soll!", sagte ich. Meine Stimme war auch anders. Nach wenigen Minuten kam ein wunderschöner Elf herein, mit einer silbernen Krone. "Liebe Prinzessin, ich brauche ihre Hilfe, denn meine Schwester Ella hat irgendeine Krankheit, mit jedem Tag wird ihr Gesicht grüner und ihr Körper kälter. Sie kann niemanden erkennen. Sie sagt, dass Prinzessin Elenort den Zauberstein hat, der ihr helfen kann", erzählte Koribor. "Und wo ist deine Schwester?", sprach ich. "Wir haben sie mitgebracht", entgegnete er. "Bring sie zu mir!", befahl ich. Der Prinz ging raus.
Ich schaute mich um, wo konnte der Zauberstein sein? "So finde ich ihn nie", dachte ich. Und plötzlich sprang aus meinem Mund ein Wort. "Laubrella", schrie ich. Da schwang sich plötzlich ein gelber Stein in die Luft. Ich schnappte ihn schnell, bevor es wieder klopfte. Die Tür ging auf, Koribor und ein fremder Elf kamen herein. Sie trugen ein Mädchen. Ihr grünes Gesicht hat mich so erschreckt, dass ich weglaufen wollte. Da flüsterte das Mädchen: "Gib mir den Stein!" Ich gab ihr den Stein. Sie nahm ihn in die Hand. Ihr Körper wurde wärmer, das Gesicht heller. Alle schrieen vor Freude. Es klopfte schon wieder. Dieses Mal bin ich aufgewacht. Meine Mutter kam herein, sie trug etwas in der Hand. "Bist du eingeschlafen?", fragte sie. "Ja und wie", murmelte ich. "Ich hab ein Geschenk für dich." Die Mutter gab mir einen gelben Stein. "Danke!", jubelte ich. "Ich hab mir gedacht, dass du dich über einen Glücksstein freuen wirst", flüsterte Mutter liebevoll. "Wie im Traum!", murmelte ich "Wie im Traum!"
Evelin
O, war das ein schöner Traum. Ich habe euch noch gar nichts erzählt. Kommt mit in meinen Traum rein. Ich erzähl, es ist plötzlich gekommen. Ich träumte von einem Buffet. Erst gab es Hühnchen, Reis und Soße, dann kam der Nachtisch, ein Schokoladenpudding mit Vanillesoße. Nach dem Essen passierte es: Wir mussten erzählen, wie das Essen gewesen war: Spitzenklasse! In diesem Moment hat es geklingelt, 33 mal: kling kling kling. Ich bin aus meinem schönen Traum aufgewacht. Das war mein Traum.
Inci, Klasse 4 c
Die Angst
Wenn ich am Abend ins Bett gehe, habe ich das Licht an. (Wenn das Licht aus ist, habe ich Angst). Manchmal wenn das Licht aus gemacht wird, und ich in der Nacht aufwache, habe ich Angst. Ich höre manchmal auch Kassetten oder lese etwas (mein Vater hat mich oft erwischt und einmal habe ich mit meinem Buch geschlafen). Meistens weiß ich nicht, wovor ich Angst habe. Ich habe auch vor Gespenstern und kräftig beißenden Ratten Angst. Ich werde es aber bestimmt einmal überwinden und ohne Angst, (finde ich), kann ich nicht leben. Morgens wenn ich aufwache, habe ich keine Angst mehr und gehe zur Schule. Wenn ich wieder ins Bett gehe, fängt die ganze Geschichte von vorne an. Und wenn das Gespenst kommt, gehe ich zu meinen Eltern.
Jan, 9 Jahre
Die Zeitmaschine
Ich ging auf den Dachboden des alten Erfinders, er war vor kurzem gestorben. Das Haus sollte in zwei Tagen geräumt werden. Die Haustür war nur angelehnt. Ich stöberte ein bisschen herum und stieß plötzlich gegen die Wand. Ich schaute die Wand an und merkte, dass eine kleine Tür in der Wand war. Der Schlüssel steckte. Ich drehte den Schlüssel um und öffnete die Tür und sah ein Schild, auf dem stand: "Die Zeitmaschine". Ich öffnete die Tür zur Zeitmaschine und sah ein Ding, das so ähnlich aussah wie ein Computer. Ich suchte ein bisschen, bis ich den An- und Ausschaltknopf fand. Ich schaltete das Ding ein und plötzlich stand auf dem Bildschirm: "Wie viele Jahre willst Du zurück oder in die Zukunft reisen" . Ich schrieb: "Ich will 50 Jahre in die Zukunft reisen". O.k. stand auf dem Bildschirm. Plötzlich erfasste mich ein heller Lichtstrahl und ich wurde durch eine Röhre in die Zukunft geschleudert. Also ging ich den schmalen und steilen Pfad hinauf. Ich sah hinter die Wegbiegung und sah eine große Höhle. Ich ging hinein und rief: "Hallo ist da jemand?" Da rief eine andere Stimme: "Ja, komme ruhig rein". Also ging ich in die Höhle und sah plötzlich einen Mann am Lagerfeuer sitzen. Er trank auf einem goldenen Becher und aß Brot. Ich fragte: "Kann ich den goldenen Becher haben?" Da sagte der Mann: "Kämpfe erst mit unserem besten Kämpfer. Wenn du gewinnst, kriegst du ihn!" Man gab mir irgendein blaues Schwert und ein Schild. Da flüsterte ein Diener zu mir: "Sage 'Wasser tief in mir' und du bekommst eine mystische Rüstung. Der Kampf möge beginnen". Da rief ich: "Wasser tief in mir", und bekam eine Rüstung. Ich gewann den Kampf und bekam den goldenen Becher und kam wieder nach Hause und rief meinen Freund an.
Jan
Der Zauberer Traumbaum
Der Wind weht mir durchs Haar, als ich um halb vier Uhr von der Mittagsschule mit dem Fahrrad nach Hause fahre. Heute Morgen sagte meine Mutter: "Komm nach der Schule bitte pünktlich zurück, wir wollen um 18 Uhr 30 ins Kino gehen. Davor solltest du noch einen Mittagsschlaf machen, Kim." Da nickte ich aufgeregt und fuhr zur Schule. Tja und jetzt bin ich fast zuhause. Als ich mein Fahrrad abstelle, kommt mein Vater aus der Tür gerannt und meint: "Kim, da bist du ja. Mach noch ein kurzes Nickerchen, dann gehen wir." Er rennt weiter zum Auto und fährt ab. Ich gehe in mein Zimmer. In meinem Bücherregal krame ich noch schnell ein Buch hervor, ziehe meinen Pyjama an und werfe mich aufs Bett. Mein Buch handelt von einem Zauberer namens Traum-Baum. Ich lese ein paar Seiten, dann schlafe ich müde ein. Plötzlich befinde ich mich vor einem großen Schloss, das aus Stein gemauert ist und goldene Verzierungen trägt. Erstaunt schaue ich mich um. Die ganze Landschaft besteht aus Stein, versteinerte Bäume und Sträucher, versteinerte Tiere, ja sogar versteinerte Menschen. "Wie in meinem Traumbaumbuch", denke ich verdattert und plötzlich sehe ich in einem Turm des Schlosses einen gefährlich aussehenden alten Mann mit großem Hut. Da wusste ich es: Ich musste in meinem Buch sein, denn genau so sah der Zauberer Traumbaum aus. Da merkte ich, dass der Zauberer mit seinem steinernen Zauberstab auf zeigt und renne hinter einen der steinernen Bäume. Doch plötzlich zerbricht der Baum und ich renne verzweifelt wie ein aufgeregtes Huhn auf und ab. Da werde ich auf einmal starr und sehe meine versteinerte Hand an. "Ich bin Stein", denke ich, "nur meine Gefühle hab ich noch." Harte Tränen kullern über mein graues Gesicht. Da höre ich eine vertraute Stimme: "Kim, aufwachen, Kimilein." Schweiß und Tränen gebadet, wache ich auf. Meine Mutter fragt: "Kim, wieso hast du denn geweint?" Ich erzähle ihr die Geschichte. Sie nimmt mich schützend in den Arm und sagt: "Komm Schatz, jetzt gehen wir ins Kino." Und wir gehen.
Jana
Die Schule ganz komisch
Ich träumte von unserer Schule. Aber die Schule war nicht normal. Sie hatte Aufzüge als Duschkabinen wie die vom Modernen Playmobil Haus. Es gab Papiertreppen, die ich einmal beim Basteln gemacht hatte. Sie wurden nur etwas stabiler festgeklebt. Ich schwankte ziemlich, als ich sie hoch lief. Ich fuhr lieber mit dem Aufzug. Merita fuhr immer mit dem Aufzug hin und her. Als sie keine Lust mehr hatte, ließ sie ihren Schulranzen hoch- und runterfahren. Kaum war er losgefahren, rannte sie die Papiertreppen runter und schickte ihn wieder rauf. Es gab keine Klassen. Doch waren Francesca und Silja in türkis. Es gab spitzige Geländer, und wir saßen darauf und hatten Unterricht. Nach Stunde gab es Kletterrosen zum Hochklettern. Das war mir lieber. Als ich und Francesca zum Aufzug gehen wollten und fahren wollten, stand da eine Frau mit Duschhaube auf dem Kopf und duschte den Aufzug. Also konnten wir nicht fahren und mussten die Klettersprossen hinunterklettern.
Johanna, 9 Jahre
Lustiger Traum
Plötzlich stand ich im Kaufhaus! Erst war ich ganz verdattert, aber als ich ein paar Schritte gemacht hatte, bemerkte ich, dass kleine Konfettiwirbel aufflogen. Überall lag und hing Lametta. Ich ging weiter und besorgte einige Dinge. Als ich beim Bäcker war, kaufte ich einige Sachen. Die Verkäuferin hängte überall Luftballons auf.
Ich bezahlte und ging weiter. Dann sah ich eine große Menschenmenge. Ich versuchte weiter nach vorne zu kommen, was erst nicht so gut klappte. Als ich vorne war, sah ich einen großen starken Indianer.
Ich erschrak,denn er zeigte mit der Axt, die er in der Hand hatte, auf mich. Zwanzig andere Männer in Indianerkleidung sprangen hinter dem Deko hervor. Eine Frau schrie hinter mir, der Indianer mit dem Beil beugte sich zu mir vor und flüsterte: "Hey, du, das ist alles nur Show für Fasching!" Es wurde schummrig um mich und ich wachte auf.
Julia
Am Strand
Ich habe einmal einen schrecklichen Traum geträumt. Meine Familie und ich sind mit unseren Freunden in den Urlaub gefahren an den Strand. Nach ein paar Stunden waren wir endlich da.
Wir haben gleich unsere Sachen ausgepackt und sind an den sonnigen Strand, schnell haben wir unsere Handtücher aus unseren Rucksäcken geholt. Meine Eltern und meine große Schwester sonnten sich. Unsere Freunde sonnten sich auch, aber ich rannte schnell ins Wasser. Ich sah plötzlich kohlrabenschwarze Wolken am Himmel kommen. Sie kamen immer näher und es donnerte schon. Schnell watete ich aus dem Wasser. "Mama, Papa!" rief ich, "es kommt ein Gewitter", und da regnete, blitzte und donnerte es schon. In der Nähe stand ein Leuchtturm. Unsere Freunde und wir rannten voller Angst hin. Als wir am Leuchtturm angekommen waren, war der ganze Strand schon überschwemmt.
Ich bin aufgewacht, und mein Herz hat ganz arg geklopft. Ich war so froh, dass es nur ein Traum war.
Kim, Klasse 4c
Hallo, ich heiße Lotta. Es war Nachmittag und ich war total müde. Als ich auf dem Sofa einschlief, erwachte ich inmitten von tausend Fischen. Ich guckte mich um, nur Fische weit und breit, nur Fische und Wasser. Schließlich versuchte ich wegzuschwimmen, aber es ging nicht. Die Algen hatten meine Füße gefesselt. Ich versuchte mich mit den Händen zu befreien. Die Algen fesselten nun auch meine Hände. Die Fische schwammen alle, außer einem kleinen hilflosen Fisch. Nach einem lauten Zischen und Brummen schwamm er auch weg. Jetzt wurde mir klar: das war bestimmt ein Fischfresser oder so etwas. Ich schloss lieber die Augen. Das Zischen kam näher. Ich erwachte von ohrenbetäubenden Hammerschlägen. Da entschloss ich mich, ins Kinderzimmer zu gehen, um zu träumen und um zu erfahren, wie es wohl weiterging. Als ich eingeschlafen war, hörte ich dieses Zischen. Dieses Mal ließ ich die Augen auf. Ich war immer noch gefesselt. Da sah ich ein Meeresungeheuer. Ich hatte schon viel über Ungeheuer gehört, aber gesehen hatte ich noch keines. Es schwamm auf mich zu. Ich hatte Angst. Das Meeresungeheuer schnappte nach mir. Ich brüllte um Hilfe: "Das Ungeheuer will mich fressen!" Es klappte das Maul auf. Schweiß tropfte mir an den Wangen runter. In diesem Moment weckte mich meine Mutter auf. Glück gehabt! Es war nur ein Traum.
Lotta, Klasse 4 c
Traum
Ich habe einmal geträumt, dass ich in einer bunten Welt gelandet war. Dann hörte ich Geräusche. Da tauchte eine riesige Raupe vor auf. Sie war grün und ekelig. Es war zu spät, sie verschluckte mich. Als ich in ihrem Magen war, fielen mir auf einmal die Haare vom Kopf. Ich hatte eine Glatze. Nur an den Seiten waren noch Haare. Die färbten sich grün. In diesem Augenblick weckte meine Mama mich aus dem Traum.
Lucie, Klasse 4b
Der schöne Traum
In einer Freitagnacht hatte ich einen schönen Traum. Ich lag auf einer Wiese und um mich flogen Schmetterlinge. Nach einer Weile stand ich auf und lief in einen Wald, der neben der Wiese war. In dem Wald waren Blumen. Ich pflückte welche. Ich wollte die Blumen meiner Mama mitbringen. Da plötzlich sah ich ein Reh. Es war braun mit weißen Flecken. Also war es ein Kid. Da rief jemand meinen Namen. Es war meine Mama, die mich weckte. Ich erzählte ihr den Traum.
Luka
Der Traum vom Tod
Ich gehe heute am 20. Juni 2002 um 9 Uhr ins Bett. Plötzlich stehe ich in einem Haus, wie ich es mag. Ich gehe in den Wintergarten. Schau nach draußen. Dort steht ein schwarzer Mercedes. Als es plötzlich morgen ist, mach ich mir mein Frühstück zurecht und laufe in den Hintergarten. Es ist ziemlich ruhig, nur der Brunnen plätschert vor sich hin. Nach einer Weile merke ich, dass das Auto von gestern immer noch vor der Tür steht. Für mich ist das unheimlich, aber ich bin auch neugierig und renne schnell die Treppen hinunter. Ich laufe auf den Wagen zu und sehe, dass jemand darin sitzt. Er steigt aus dem Auto aus und begrüßt mich mit: "Hallo, feine Dame!" Als ich ein bisschen mit ihm geredet habe, finde ich ihn sehr nett. Er hat eine Sonnenbrille auf, trägt eine Hawaiibluse und Jeans. Seine Haare sind blond und seine Augen blau. Er heißt Tim und ist 20 Jahre alt. Tim hat Architektur studiert. Auch seine Telefonnummer hat er mir gegeben und eine Woche später rufe ich ihn an. Er kommt rüber und wir trinken zusammen Kaffee und essen Marmorkuchen. Als er gehen will, packt er mich plötzlich. Alles was ich noch sehe, ist ein Messer. Danach liege ich tot auf dem Boden. Plötzlich wache ich auf. Es ist 7.15 Uhr. Erleichtert, dass es nur ein Traum war, gehe ich runter und frühstücke.
Matthias
Der Mensch mit einer giftgrünen Hand
Ich war ganz alleine im Wald. Es war Mitternacht, als ich dort wanderte. Ganz alleine im Wald? Da war ich mir nicht sicher. War ich wirklich allein? Hinter mir raschelte es. Ich drehte mich um, nichts war zu sehen! Aber da war doch was. Hinter mir hörte ich auch etwas. Ich wollte aus dem Wald hinaus rennen. Dabei stolperte ich. Als ich auf dem Boden lag, sah ich eine Gestalt, ich konnte sie aber nicht erkennen. Der Umriss sah nach Mensch aus. Aber eines konnte ich erkennen, und zwar eine giftgrüne Hand. Ich stand auf und rannte aus dem Wald. An dieser Stelle war zum Glück ein Licht. Der Mann mit der giftgrünen Hand verfolgte mich bis zum Licht. Da sah ich, dass es niemand Böses war. Wir befreundeten uns sofort und gingen gemeinsam nach Hause.
Matthis, Klasse 4 c
Eines Tages spielte ich was mit allen Kindern vor der Alexanderstraße. Spät am Abend ging ich nach Hause. Da sagte meine Mama: "Du musst ins Bett!" Da sagte ich: "Ich lese noch etwas, o.k." Meine Mama antwortete ja. Mitten im Lesen schlief ich ein. Nachts träumte ich, dass ich ein Auto hätte und ich habe in der Nacht mit den Händen gelenkt und auf jeden Fall habe ich geträumt, dass ich Auto gefahren bin und ich in einen Tunnel reingefahren bin. Ich wäre ausgerutscht und gegen die Wand gefahren. Da stieg ich aus meinem Auto und mein schönes Auto war kaputtgegangen. In dem Moment weckte mich meine Schwester Valeria auf und fragte, was ich gerade gemacht habe. Und ich erzählte ihr das ganze. Zuerst hat sie nichts gesagt und aber dann lachte sie los, aber leise. Am nächsten Tag ging ich zur Schule und die sagten zu mir: "Du und ein Auto, das passt gar nicht zu dir." Und diesen Traum werde ich nie vergessen.
Merita, 9 Jahre.
Der Tod
Meine Mama, mein Freund Pascal und ich waren abends auf dem Heimweg. Es war schon stockdüster, nur ein paar Straßenlaternen leuchteten noch. Meine Mama und Pascal waren vor mir. Sie waren schon vor dem Tunnel über die Straße gegangen. Ich war gerade mitten auf der Straße, da kam ein Motorradfahrer mit ca. 100 km / h angebraust. Ich wollte schnell zur Seite springen, doch der Motorradfahrer war zu schnell. Er streifte mich am Rücken. Ich fiel um und dachte: Ich sterbe. Mir tat alles so weh.
Da bin ich aufgewacht. Der Traum war vorbei, es war Mitternacht. Mein Herz klopfte ganz schnell und laut. Ich hatte große Angst. Ich ging zu Mamas Zimmer, klopfte und ging rein. Meine Mama schlief natürlich noch, es war ja erst Mitternacht vorbei. Ich rüttelte sie wach und erzählte ihr meinen schrecklichen Traum. Dann kroch ich todmüde mit immer klopfendem Herzen und Angst in ihr Bett. Ich schlief sofort ein.
Am nächsten Morgen hatte ich immer noch Angst und wollte nicht in die Schule gehen.
Diesen Traum werde ich niemals in meinem ganzen Leben vergessen. Ich war 4 Jahre alt.
Rebekka, 9 Jahre
Mein schönster Traum
Ich habe einmal geträumt, dass ich auf einem Drachen in ein verstecktes Land zwischen den Wolken geflogen bin. Nur die Bewohner von dort kennen es. Als wir dort waren, ließ mich der Drachen ab. Ich sah mich um. Die Häuser standen nicht fest am Boden, sondern hatten Flügel und flogen in der Luft rum. Die Bäume sahen aus, als wären sie aus Gummi. Auch dort gab es Vögel, aber keine so kleinen Vögel, wie hier die Amsel oder das Rotkehlchen, nein es waren Riesenvögel von ca. 2 m Länge und mit einer Spannweite von 4 Meter. Sie waren ganz bunt und zahm. Die Erde war aus Wolken. Auf einmal merkte ich, dass ich einen Riesenhunger bekam und wusste nicht, wie ich etwas zu essen bekommen könnte. Ich kam an einer kleinen Hütte vorbei und klopfte. Niemand antwortete. Ich klopfte mehrmals. Als ich aber nach ungefähr zehnmal Klopfen festgestellt hatte, dass niemand da war, öffnete ich die Tür. Innen sah alles viel größer aus als von außen. Ein kleiner gedeckter Tisch stand mitten in der Küche. Es gab eine Küche, ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer und ein wirklich riesengroßes Bad. Die Badewanne war so groß wie ein Swimmingpool und hatte ein Sprungbrett. Ich öffnete den Kühlschrank und nahm mir eine Butter raus, danach nahm ich eine Brotscheibe aus einem Regal und machte mir ein Butterbrot. Ich wurde müde und legte mich aufs Ohr. Als ich aufwachte, ging ich ins Wohnzimmer, setzte mich und las. Da wachte ich auf.
Ronja, 10 Jahre
Wie sich Glück anfühlt
Wenn man glücklich ist, sich richtig freut, dann wird der Bauch locker und leicht. Man nimmt seine Umwelt nicht richtig wahr. Alles was man gerade noch deutlichst sah, verschwimmt binnen Sekunden. Die Tränen schießen einem in die Augen - kurz, man weint in inniger Freude. Vor lauter Glück vergeht einem Hören und Sehen, Fühlen und Riechen, sogar Denken. Man denkt nur noch: "Ich bin rundum glücklich!!!" Und das wunschlos ...
Simon, 9 Jahre
Ich war auf dem fernen Land und sah eine kleine Kiste in der Farbe rosa. Ich setzte mich in die kleine rosa Kiste und schaute ein wenig in die Gegend. Da sah ich plötzlich eine Hexe, die auf mich zugerannt kam. Irgendwie wusste ich sofort, dass die Hexe mich verfolgte. Ich erschrak gewaltig, als ich sah wie die Hexe immer näher kam, und ich versuchte meinen Po aus der rosa Kiste zu kriegen. Doch es ging nicht. Die Hexe war jetzt nur noch zwei Meter von mir entfernt! Es gab nur noch eine Möglichkeit. Ich musste mit der rosa Kiste am Po rennen, und zwar ziemlich schnell, denn die Hexe war jetzt nur noch einen Schritt von mir entfernt! Dann rannte ich, was das Zeug hielt, mit einer rosa Kiste am Po und die Hexe rannte hinter mir her. Doch da lagen plötzlich Kartons vor mir auf der Straße und ich sprang über die Kartons. Doch irgendwie spürte ich den Boden nicht mehr unter meinen Füßen. Ich schaute runter und entdeckte, dass ich hoch in der Luft flog. Ich lachte mich schief, weil die Hexe unter mir mich suchte, mich aber nicht fand! Als ich mich wieder beruhigte, schaute ich nach vorne. Jetzt kam Wind von vorne an mich ran. Es war einfach ein tolles Gefühl zu fliegen. Doch dann hörte ich eine Stimme, die "Sophia" rief und rüttelte an mir. Ich machte meine Augen auf und sah meine Mama!
Sophia, Klasse 4b
Der Traum
Anna war fünf Jahre alt und wohnte mit ihren Eltern in Bonostingen in der Nadelstraße 7. Dort hatte sie ein eigenes Zimmer. Im Moment lag sie im Bett und träumte. Irgendwo mitten im Sternenmeer war Anna jetzt. Sie lief geschickt über die Sterne - immer weiter hinauf. Als sie oben angelangt war, hörte sie ein lautes, schauriges Lachen. Anna überlegte, woher das Lachen kommen könnte. Sie entschied sich für eine Richtung und lief dorthin. Sie sah einen Mann, der war sehr, sehr groß. Er lachte und sagte zu sich selbst: "Ach, wie bin ich nur schön! Ach, wie bin ich nur schön!" Anna fand den Mann überhaupt nicht schön und sagte ganz laut, damit es der große Mann auch hören konnte: "Ich finde das aber gar nicht!" Der Mann starrte Anna empört an. "Du findest mich nicht schön! Alle Leute, die mich, den großen König von Turnwärter, nicht schön finden, kommen als Würstchen auf meinen Grill." Anna war entsetzt. "Das geht nicht, König von Turnwärter! Ich muss um neun Uhr wieder zu Hause sein." Der König bekam einen puterroten Kopf und schrie: "Du kleines Schweinchen kommst sehr wohl auf meinen Grill, ja! Dass dir nichts anderes in den Sinn kommt, ist das klar!" Ein Diener des Königs warf Anna über die Schulter und trug sie zum Waschautomaten. Dort wurde sie tüchtig geschrubbt und anschließend auf dem Grill gegrillt. Auf dem Teller des Königs lagen jetzt viele kleine gebratene Menschen, darunter auch Anna. Sie war aber am Leben geblieben, während die anderen alle ziemlich durchgeweicht und geröstet aussahen. Alle - außer einem kleinen Mädchen. Anna fragte das Mädchen: "Wer bist du und wie heißt du?" Das Mädchen antwortete: "Ich bin Rubi und wer bis du?" "Ich bin Anna!" Rubi erklärte Anna wie sie auf den großen Teller gekommen war: "Ich schaute aus dem Fenster. Da hörte ich ein grausames Lachen." "Mir ging es genauso", sagte Anna nachdenklich. Rubi fuhr fort: "Ich lief in das Sternenmeer hinein. Da erklang das Lachen noch einmal. Ich lauschte, das Lachen kam aus Süden. Ich lief dorthin und auf einmal schaute mich dieser ekelhafte Mann an. Er prahlte, dass er ja so schön wäre und ich war anderer Meinung." Rubi machte eine Pause und schüttelte sich. Bevor sie weiterreden konnte, verschlang der König von Turnwärter die beiden plötzlich mit einem Bissen. In seinem Bauch mussten sie sich erst einmal suchen, denn sie hatten sich in der Speiseröhre verloren. Als sie sich wieder gefunden hatten, hielten sie sich an den Händen und Rubi erzählte, wie sie gewaschen wurde. "Also erst mal haben sie mich in einen Riesencontainer geschoben. Danach kam ganz viel Wasser und ich wäre fast ertrunken." Anna unterbrach sie: "Wir sollten lieber gucken, wie wir hier raus kommen, oder?" "Ja, ja, schon", sagte Rubi, "aber wie?" "Wir klettern einfach ein bisschen nach oben in seine Speiseröhre." "Und dann?", fragte Rubi. "Was ist dann?" "Na, dieser dumme König Turnwärter muss brechen und wir kommen wieder raus." "Toll!", meinte Rubi. "Super, super!" Die beiden kletterten in die Speiseröhre. Damit sie sich nicht wieder verloren, nahmen sie sich an der Hand. König Turnwärter musste wirklich brechen! Er übergab sich vor seinen Dienern, die natürlich gleich Handtücher holten. Die Mädchen kamen in ein Handtuch, schlüpften geschickt aus dem Handtuch heraus und liefen gleich nach Hause.
In diesem Augenblick wachte Anna auf. Ihre Mutter hatte sie geweckt. Anna fragte ganz verschlafen: "Wo ist Rubi?" "Wer ist Rubi?", wollte Annas Mutter wissen. Jetzt war Anna ganz wach. "Erzähl ich dir beim Frühstück", sagte sie und zog sich erst einmal an.
Sophie, Klasse 3b
Der Traum vom Fliegen
Wer hatte noch nie den Wunsch zu fliegen (ohne Flugzeug)? Für mich ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen.
Ich sah unser rotes Ziegeldach in der Morgensonne glänzen. Unser Auto, das vor der Garage parkte, war auf einmal so klein wie ein Spielzeugauto.
Ich flog los!
Vor mir lag die Seilbahn, wo ich noch vor wenigen Tagen mit meinem Freund Quatsch gemacht hatte.
Ich flog über Felder, Wiesen und Hügel. Ich wurde immer leichter und höher. Plötzlich war da ein Flugzeug. Ich flog neben ihm entlang. Eine alte Dame saß an einem Fenster. Ich winkte. Sie erschrak anscheinend so sehr, dass ihr die Prothese in den Tee fiel.
Mir war so, als ob ich immer schwerer werden würde. Ich sank tiefer und tiefer. Ich flog über Berlin, zum Brandenburger Tor. Ich kam ihm immer näher. Ich streifte es. Plötzlich stürzte ich ab. Der Boden kam mir immer näher. Ich hatte Angst.
Angst, meine Familie nie wieder zu sehen. Ich fiel und fiel und fiel. Plötzlich wachte ich auf.
Ich lag schweißgebadet in meinem Bett. Das war der Traum vom Fliegen.
Thomas, Klasse 4 c
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Thema 3: Erlebnis
Erlebnis: Schullandheim
Es war ein schöner Tag, als wir in das Schullandheim gegangen sind. Da haben wir einen Tag davor unsere Koffer in die Schule gebracht und dann sind wir mit dem Zug nach Reutlingen gefahren, von dort aus sind wir mit dem Bus nach Gomadingen gefahren. Als wir dort angekommen sind, waren unsere Koffer schon da. Die Koffer hat Herr Scholz mit dem Auto hingebracht und nicht nur Frau Weimer, sondern auch Herrn Scholz war da. Morgens mussten wir um 8 Uhr aufstehen. Dann Zähne putzen, danach gleich zum Frühstück. Nach dem Frühstück sind wir zum Wandern gegangen. Als wir vom Wandern zurück waren, haben wir Mittagessen gegessen. Mittagessen war so gegen 13 Uhr. Danach sind wir auf unsere Zimmer gegangen. Nach einer Weile gab es Abendessen und das war so gegen 6 Uhr, und um 9 Uhr mussten wir schlafen. Am nächsten Tag fand das Frühstück wieder zu gleichen Zeit statt und danach durften wir spielen. Nach dem Spielen sind wir ins Hallenbad gegangen und anschließend zum Abendessen. Am letzten Tag mussten wir unsere Koffer wieder packen. Wir sind wieder mit dem Bus nach Reutlingen gefahren. Mit dem Zug sind wir dann nach Tübingen gefahren, und vom Bahnhof mussten wir zur Schule laufen.
Klasse 4b
Das Schullandheim
Im Schullandheim haben wir gegrillt und sind ins Hallenbad gegangen. Da sind wir ungefähr drei Stunden geblieben und wir haben im Doppelbett geschlafen. Wir sind da vier Tage geblieben. Wir sind mit dem Zug hin- und zurückgefahren. Wir hatten Vesper dabei. Ich hatte Cola dabei und viel zu essen mitgebracht. Außerdem trank ich Sprudel. Der Zug hat ungefähr 45 Minuten gebraucht. Es war schön im Schullandheim.
Abdullah, 10 Jahre
Neue Freunde
Katrins größter Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Sie bekam ein Pferd! Seit zwei Wochen steht ihre Stute Gina jetzt schon im Reitstall. Doch Katrin ist nicht glücklich. Gina scheint sich nicht wohl zu fühlen. Katrin denkt bei sich: "Was hat Gina nur? Fühlt sie sich vielleicht einsam?" Sie macht sich große Sorgen und tut deshalb alles für ihr Pferd.
Eines Tages reitet Katrin mit ihrer Freundin Nico aus. Nico reitet auf ihrem Pferd Ronja. Als sie zurückkommen, fragt Nico Katrin: "Unser schöner Austritt hat Gina wohl keinen Spaß gemacht, Katrin?" Gina hält den Kopf gesenkt und trottet traurig neben Ronja her. Katrin seufzt: "Sieht ganz so aus. Beim Kauf war sie noch so glücklich!" Jetzt schluchzt sie: "Nico, ich glaube, ich muss sie zurückgeben." Nico tröstet sie: "Gib ihr noch ein bisschen Zeit! Ich hole jetzt erst mal Kraftfutter für sie." Es stehen noch mehr Pferde in diesem großen Pferdestall. Als sie an Moppel, einem Shetlandpony vorbei geht, schnüffelt er am Kraftfutter. Nico sagt: "Nein Moppel, das ist nicht für dich! Du bist schon dick genug." Sie stellt das Futter vor Katrin ab, schaut auf ihre Uhr und sagt: "So, ich muss jetzt heim tschüss!" Katrin schüttet das Kraftfutter in Ginas Krippe. Sie bittet: "Bitte Gina, friss!", denn Gina frisst sehr wenig. Katrin muss jetzt nach Hause. Mit sorgenvollem Blick verabschiedet sie sich von Gina und streicht ihr liebevoll über die Mähne.
Am nächsten Morgen ruft sie aufgeregt: "Nico, Nico!" Nico kommt angerannt. Sie fragt: "Was ist denn los? Du schreist ja so, dass man es bis nach draußen hört." "G-G-Gina, sie ist weg!", ruft Katrin zitternd und atemlos. Die Tür zu Ginas Stall steht weit offen und Gina fehlt. Ob sie gestern vergessen hat, sie zuzumachen? Katrin schluchzt. Doch ihre Freundin tröstet sie: "Sie muss doch hier irgendwo sein. Komm, hör auf zu heulen, wir suchen sie!" Sofort läuft sie los und kurz darauf hört Katrin sie lachen. "Sieh nur, Gina und Moppel!!, ruft sie laut. Als Katrin angelaufen kommt, stehen beide Pferde nebeneinander in Moppels Stall. Gina frisst von Moppels Futter und wiehert fröhlich, als sie Katrin sieht. "Sie hat sich einen Freund gesucht. Jetzt ist das Problem gelöst", meint Nico. Katrin sagt gar nichts, sie strahlt nur. Eine Woche reiten sie aus. Moppel kommt mit.
Alexa, Klasse 3b
Die Ferien
Vor zwei Wochen waren wir in Österreich, genauer gesagt in Filsmoos am Hamerhof. Der Hamerhof ist ein Bauernhof mit vielen Tieren: Kühen, Ferkeln, Pferden, Kaninchen und Ziegen. Jeden Tag haben wir morgens im Stall geholfen, die Tiere zu versorgen. Von 10 bis 17.45 Uhr sind wir wandern gegangen, abends um 18 Uhr durften wir dann Reiten. Einmal hatten wir eine Acht-Stunden-Tour gemacht. Abends zum Abendessen gab es österreichische Spezialitäten. Einmal sahen wir einen Steinbock. Murmeltiere und Gämsen haben wir auch gesehen. Den Steinbock allerdings weit entfernt. Die Gämsen und Murmeltiere waren nicht so weit entfernt. Nun waren die Ferien vorbei, und wir fuhren nach Hause.
Alexander, Klasse 4
Mein schönstes Erlebnis
Mein schönstes Erlebnis war, als Anna und ich auf dem Sommerfest waren. Dort gingen wir in die Geisterbahn, fuhren Boxautos und am allermeisten gefielen mir die Bregdenzautos. Das war mein schönstes Erlebnis.
Alexandra, Klasse 4b
Erlebnis
Mein schönstes Erlebnis war am Sommerfest. Eines Tages haben wir mit meiner Freundin überlegt, ob wir auf das Sommerfest gehen sollten. Wir sind dorthin gegangen und wir haben 20 Euro mitgenommen. Wir sind mit dem Bus gefahren. Da waren wir nun. Wir waren bei den Boxautos und am besten hat uns das Breakdance Karussell gefallen. Wir sind da ungefähr acht Mal gefahren Und dann haben wir uns hingesetzt und haben gesagt: "Das ist der schönste Tag meines Lebens." Wir waren dort bis 6 Uhr und es war toll.
Anna, Klasse 4b
An meinem Geburtstag
Am Sonntag wachte ich aufgeregt auf. Heute würde ich 9 Jahre alt werden, ich, Ann-Sophie. Aufgeregt ging ich zu meinen Eltern hoch. Die schauten müde auf die Uhr. Es war erst halb sieben und das an einem Sonntag Morgen. Deshalb lief ich die Treppen hinunter und versuchte wieder einzuschlafen, doch ich war einfach zu gespannt. Ich fragte mich, was das für ein Tag werden sollte?
Eine halbe Stunde später versuchte ich wieder mein Glück bei meinen Eltern. Jetzt standen sie langsam und müde auf. Als wir dann ans Geschenke auspacken gingen, war ich eigentlich sicher, dass das ein schöner Tag werden konnte. Danach gingen wir frühstücken. Plötzlich klingelte das Telefon. "Oh nein, wer ruft denn um diese Uhrzeit an?" Aber wahrscheinlich war es die Oma, die mir gratulieren wollte. Also ging ich ein bisschen ängstlich ans Telefon und nahm langsam den Hörer ab. "Hallo, Ann-Sophie Kimmel", sprach ich. Es war Pia, meine Freundin. Sie jammerte: "Hallo Ann-Sophie, alles Gute zum Geburtstag! Ich kann leider nicht kommen, denn ich bin krank. Tschüss." Traurig legte ich den Hörer auf. Ich wollte mich gerade an den Frühstückstisch zu meinen Eltern setzen, als brbrbrbrbrbrbrbrbrbr, das Telefon klingelte. Wer würde es diesmal sein? Wieder ging ich ans Telefon: "Hallo, Ann-Sophie Kimmel!" Es war Martha: "Hi Ann-So, alles Gute zum Geburtstag wünsche ich dir. Ich habe leider einen richtigen Schnupfen, deswegen kann ich nicht kommen. Tschüss" Langsam kullerten mir die Tränen runter: Alles wegen dem Erlebnisbad. Ich hatte mich schon so darauf gefreut. Deborah hatte mir schon abgesagt und Laura hatte meinen Geburtstag vergessen und war zu ihrer Oma gefahren. Meine Mutter hatte eine Idee: Ich könnte ja andere Mädchen aus meiner Klasse einladen. Eine sehr gute Idee!
Ich rief Pauline, Lisa und Ramona an und die kamen auch. Sie brachten sehr schöne Geschenke mit. Eine Stunde später waren wir auf dem Weg zum Erlebnisbad. Im Erlebnisbad gab es eine coole Rutsche und ein Bad mit riesigen Wellen, man konnte draußen schwimmen und alle waren sehr beeindruckt. Jetzt war mir klar, es war ein wunderschöner
Geburtstag.
Ann-Sophie, Klasse 4 c
Griechenland (Thassos)
An einem wunderschönen Sommertag war ich mit meinem Bruder und mit meinem Vater in Griechenland. Wir sind mit dem Auto nach Kawala gefahren. Unterwegs haben wir eine kleine Pause gemacht und wir warteten, bis das Schiff kam, das nach Thassos fuhr. Das Schiff lief im Hafen ein. Mein Vater fuhr unser Auto in das Schiff rein zum Parken. Nach einer Stunde und 10 Minuten waren wir in Thassos und wir haben in einem Hotel zwei Tage übernachtet. Das Hotel hieß Proteas und es war schön. Wir haben Gyros gekauft, das hat lecker geschmeckt. Ich habe noch ein T-Shirt von Thassos gekauft. Es war wunderschön in Thassos.
Antonios, Klasse 4 c
Zelten mit der Klasse
Jedes Jahr gehen wir zelten. Als ich in der dritten Klasse zelten war, war etwas Besonderes, aber das sag ich erst später. Wir mussten zwei Stunden laufen. Als wir da waren, sind wir in die Zelte gegangen. Da war es. Meine Freunde und ich haben viel gespielt, und wir sind jeden Tag auch Fußball spielen gegangen. Einmal hat es geregnet und gewittert. Lukas kleiner Bruder ist in eine Holzhütte gegangen. Wir haben Lukas Bruder gesagt, es passiert nichts. Nach einer Weile sind wir auch in die Hütte gegangen. Auf einmal ist neben uns ein Blitz eingeschlagen. Es waren ungefähr 20 Meter. Dann ist Lukas Mama mit dem Auto gekommen. Lukas Bruder haben wir getragen, weil er erst drei Jahre alt war. Die Klasse hat auf uns gewartet.
Ben, 10 Jahre
Der kalte Urlaub
Mein Papa und ich sind in den Skiurlaub gefahren. Freunde von meinem Papa sind mitgefahren. Wir hatten eine Wohnung im Skigebiet Gerlos in Österreich gemietet. Als wir angekommen waren, mussten ich, mein Papa und die Freunde erst das Haus suchen. Zum Glück hatten wir es bald gefunden. Wir gingen in das Haus hinein und sahen einen Mann, der an der Kasse stand. Er begrüßte uns mit Hallo und gab uns die Schlüssel zu den Wohnungen. Mein Papa und ich wohnten in der Nr. 10. Die Freunde hatten die Nr. 1 und die Nr. 8. An diesem Tag gingen wir nicht mehr Ski fahren. Wir mussten auch noch die Taschen ausräumen. Das machten die Erwachsenen. Ich baute solange einen Schneemann auf der Wiese neben dem Haus. Als alles fertig ausgeräumt war, aßen wir Spaghetti Bolognese. Alle hatten aufgegessen, also gingen wir in unsere Zimmer schlafen. Am Morgen zogen wir uns an und stapften mit den Skiern in der Hand zum Lift. Alle schnallten sich die Ski an und fuhren mit dem Lift auf den Berg hoch. Ich wollte unbedingt die schwarze Piste fahren. Ich schaffte es. Als nächstes suchten wir eine blaue Piste aus. Als ich auf der blauen Piste fast unten war, kam plötzlich eine Stelle, die war ganz glatt und eisig. Ich konnte meine Ski nicht mehr lenken, nicht bremsen und, oh was war das: ein Hubbel. Da war es schon passiert! Ich rutschte aus und flog hin, ich riss mir die Lippe auf und es blutete fürchterlich. Der ganze Schnee um mich herum war voller Blut. Zum Glück kam mein Papa vorbei, er hatte ein Taschentuch. Er hielt es mir auf die Lippe. Langsam fuhren wir die blaue Piste weiter. Ich und mein Papa gingen heim und wir hörten Radio. Die anderen waren schon in ihren Zimmern.
Als die Nachrichten kamen, sagten sie einen riesengroßen Schneesturm an. Wir beschlossen, früher heim zu fahren. Alle packten ihre Sachen zusammen, räumten sie ins Auto und wir fuhren heim. Es war ein sehr schöner Urlaub, auch wenn ich mir bei dem Sturz ganz arg weh getan habe.
Carolina, Klasse 4 c
Der kalte Bergsee
Ich, meine Schwester Johanne, Vater und Mutter fuhren in den Sommerferien nach Südtirol auf einen Bauernhof, um dort die Ferien zu verbringen. Am ersten Tag beschlossen wir, eine Wanderung zum Bergsee zu machen. Meine Eltern packten Essen und Trinken in einen Rucksack. Endlich wanderten wir los. Wir wanderten und wanderten und kamen bald an einem Restaurant an. Dort aßen wir zu Mittag. Weiter marschierte ich mit meiner Familie. Nach einer Weile berieten wir uns, ob es sich noch lohnte, zum Bergsee aufzusteigen, denn es drohte ein Gewitter. Meine Mutter und ich wollten unbedingt den Bergsee sehen! Also stiegen wir den Berg hoch. Johanne und Papa gingen zurück zum Haus. Ich und Mama stiegen und stiegen, der Weg wurde immer steiler und steiler. Doch da glitzerte etwas in der Sonne. Ich jubelte: "Wir haben es geschafft! Da ist der Bergsee." Schnell rante ich hin, zog Schuhe und Strümpfe aus. "Iiiii, ist das kalt", jaulte ich. Der Bergsee war ganz klar. Leider mussten wir schnell zurück, denn es hatte schon ein bisschen angefangen zu regnen. Auf dem Bauernhof warteten die anderen schon. Als ich unser Erlebnis erzählt hatte, war mein Vater etwas neidisch auf mich und Mama.
Charlotte, Klasse 4 c
Der Europa-Park
An einem Morgen weckte mich meine Mutter schon um 6.45 Uhr früh. Nachdem ich aufgewacht war, habe ich erst mal zwei Käselaugenweckle mit Butter und Zwetschgenmarmelade mit Zimt gegessen. Um 7.00 Uhr habe ich mich angezogen, und von 7.15 Uhr bis 8.00 Uhr habe ich ferngesehen. Aber jetzt ging es los! Nach einer Stunde haben wir ein Leberkäsweckle gegessen. Bei der Hinfahrt zum Europa-Park haben wir sicher 23 Windräder gesehen, die 50 Meter hoch waren. Plötzlich waren wir im Schwarzwald und nach einer halben Stunde waren wir da - juhe - im Freizeitpark! Wir hatten von meiner Oma zwei Karten bekommen. Als die Achterbahn mit 130 km/h runterraste, sagte ich dazu nur: "Geil!" Dann sind wir in den Park marschiert. Als Erster musste ich aufs Klo springen. Wir sind mit der Achterbahn, mit, dem Boot, mit der Schiffschaukel, mit der Wildwasserbahn, mit der Bobbahn gefahren. Man kann da sogar Auto fahren, Ballon fliegen oder im Schneeland mit dem Schlitten fahren. Und so weiter. Zum Abschluss gab es noch ein Cola, einen Cheeseburger und Fritten. Um 18:49:38 sind wir nach Hause gefahren. Auf der Heimfahrt waren wir fast an der französischen Grenze. Und nach 2.30 Stunden sind wir zu Hause gewesen. Und schlafen gegangen.
Dominik, Klasse 4 c
Ein unvergessliches Erlebnis
Beim Springen im Sport tat mir einmal der kleine linke Finger weh. Am darauffolgenden Tag ging ich mit meiner Mutter in die Ambulanz. Die Ärzte dort sagten, dass das Band des Fingers gerissen sei und verpassten mir einen Gips, der mir bis zum Ellenbogen ging. Danach ging ich nach Hause und durfte ein paar Tage lang leider nicht in die Schule.
Währenddessen wurde in unserer Klasse der Kinderstadtplan ausgeteilt und eine Stadtralley durchgeführt. Bei der Ralley durfte ich leider nicht mit, aber den Kinderstadtplan bekam ich trotzdem.
Elias, 9 Jahre
Pfingstferien auf Elba
Fast jedes Jahr, wenn wir von Elba nach Hause fahren, gehen wir mit ein paar Freunden essen. Wir waren gerade fertig mit essen. Wir wollten zu unserem Auto und sahen einen alten Mann über die Straße gehen. Er lief einfach, ohne zu gucken, darüber. Da kam gerade ein Auto. Der alte Mann lief fast gegen das Auto. Es sah so aus, als ob das Auto gegen den Mann fuhr. Die Autoscheibe war zersprungen. Die Brille des Mannes flog auf den Boden und der Mann lag schon auf dem Boden. Meine Mama und einer unserer Freunde hat dem alten Mann geholfen, weil unser Freund Arzt ist. Da kam auch schon der Krankenwagen. Wir Kinder hatten große Angst. Dann sind wir nach Hause gefahren.
Francesa, 10 Jahre
Meine erste und zweite Note
Als ich in die Klasse 4a kam, schrieben wir unseren ersten Mathetest. Der Mathetest ging leicht vorbei. Als wir unsere Mathetests wieder zurückkamen, hatte ich eine 1 bekommen. Ich war ganz glücklich. Als ich nach Hause kam, habe ich meinen Eltern gesagt, dass ich eine schlechte Note gekriegt habe. Mein Vater hat mich gefragt, was für eine Note ich habe. Und ich habe dann gesagt, dass ich eine 3 - 4 gekriegt habe. Aber dann habe ich meine Note gezeigt und da stand eine 1. Meine Mutter hat mir gleich an dem Tag zwei Hosen, eine Jacke und einen Regenschirm gekauft. Und mein Vater hat sich so gefreut. Und bei meinem zweiten Mathetest hatte ich eine 1 - 2 gekriegt. Ich habe mich sehr, aber sehr gefreut. Meine Eltern haben sich ganz arg gefreut.
Gamze, 10 Jahre
Ich liebe einen Jungen
Hallo ich heiße Hanna. Ich wohne in Holland und jetzt erzähle ich euch meine Geschichte. Vor ungefähr zwei Jahren ist zu uns in das Nebenhaus eine Familie gezogen. Da war ein Junge, er war genauso alt wie ich. Er ist auch in meiner Klasse. Ich habe mich in ihn verknallt. Übrigens er heißt Alex. Er ist total süß. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Morgen habe ich sowieso Geburtstag, dann lade ich ihn ein. Als es morgen wurde, gab ich ihm seine Einladung. Er soll um 15 Uhr kommen. Alex kam natürlich auch um 15 Uhr zu mir. Wir spielten alle möglichen Spiele. Als alle gingen, war Alex noch da. Ich wollte es ihm sagen, aber ich hatte Angst. Um 18 Uhr sagte ich ihm, dass ich in ihn verliebt sei. Er antwortete: "Dass er schon eine Freundin hat." Ich war natürlich sehr traurig die ganze Woche lang. Aber es hat sich alles geändert. Jetzt habe ich auch einen Freund und ich bin total glücklich. Er heißt Lukas und ist so nett. Das war meine Geschichte. Und Tschüss.
Gizem
Meine erste Note
Als wir den ersten Mathetest geschrieben haben, habe ich eine zwei geschrieben. Da war ich so was von glücklich. Und als ich nach Hause kam, habe ich so getan, als hätte ich eine schlechte Note. Dann habe ich meine Note gezeigt und meine Mutter hat mir gleich zwei Hosen gekauft. Mein Vater war auch sehr glücklich. Dann sind wir zu meiner Tante gegangen und habe das gleiche meiner Tante gesagt. Dann hat sie geschimpft und ich habe ihr meine Note gezeigt. Dann hat sie mir gratuliert und ist in ihr Zimmer gegangen. Sie hat mir 100 Euro gegeben und das Geld habe ich auf mein Konto überwiesen. Mein Onkel hat mir 50 Euro gegeben und das habe ich auch auf mein Konto getan.
Ince, 10 Jahre
Spanien
In den Pfingstferien waren wir in Spanien. Wir haben ein eigenes Haus in Spanien, das genau an den Klippen ist. In diesen Pfingstferien sind wir mit Freunden nach Spanien gefahren. Wir machten oft Ausflüge. Bei einem Ausflug passierte etwas Schreckliches. Wir waren gerade auf einem Ausflug, als ein Mann ganz verblutet am Straßenrand saß. Wir waren erst ganz erschrocken. Dann als wir uns wieder beruhigt hatten, fragten wir den Mann, was ihm passiert wäre. Der Mann antwortete: "Ich bin in die Kakteen gefallen." Martina war eine Frau, die mit uns im Urlaub war. Sie war Ärztin und hatte Verbandsachen dabei. Sie holte den Koffer heraus, in dem die Verbandsachen drin waren. Sie sagte dem Mann, dass sie Ärztin ist und fragte ich, ob sie ihn verbinden sollte. Der Mann sagte: "Ja gerne." Also verband Martina den Mann. Er bedankte sich und ging. Wir waren erleichtert und sind weiter gegangen. Wir sind erst am Abend wieder zurückgekommen. Ich war total müde und bin sofort eingeschlafen. Ich dachte noch schnell, bevor ich eingeschlafen bin: "Das werde ich nie vergessen."
Johanna, 9 Jahre
Ein Wettbewerb mit Schlagsahne
Es war das Jahr in dem Astrid Lindgren gestorben war. Da sagte meine Lehrerin Frau Müller eines Morgens um ungefähr 8.30 Uhr: " Es findet ein Lesewettbewerb in der Herderbuchhandlung statt. Wer Lust hat mit zu machen, der kann das gerne tun. Man soll sich ein Buch von Astrid Lindgren aussuchen. Ich würde mit euch üben."
Dann bekam jeder, der wollte, einen Zettel.
Ich wollte einen, weil ich dachte, man kann es ja mal versuchen.
Einige andere Kinder waren ganz meiner Meinung und wollten auch einen Zettel.
Nun musste viel geübt werden, was wichtig ist, wenn man etwas richtig gut können will, was wir sicher alle wollten. Wir übten zu Hause und in der Schule.
Endlich war es soweit, der große Tag war gekommen.
Fast die ganze Klasse war da, um zuzusehen und zuzuhören.
Es waren ein paar Kinder vor mir dran, aber dann kam ich an die Reihe: ich sollte jetzt vorlesen, das tat ich dann.
Ich las "Kindertag in Bullerbü", weil ich dieses Buch sehr witzig finde. Ich war höllisch aufgeregt und hoffte, dass man es mir nicht anmerkte.
Dann las ich.
Manche Stellen waren so witzig, dass ich richtig kichern musste, und ein Lied war auch in dem Text. Ich sang den Zuhörern das Lied vor mit der Melodie, die mir gerade einfiel. Das Lied hieß:"Der Bauer fuhr in den Wald, heidi, heida, fiderallalla..."
Dann kam die Preisverleihung.
Drei Frauen waren die Jury und ein Mann machte die Ansage. Der Mann machte es sehr spannend, doch dann endlich sagte er:
"Meine Damen und Herren, und vor allem liebe Schüler und Schülerinnen, den 2. Platz hat gewonnen Sarah. Herzlichen Glückwunsch, und hier 5 Euro als Herder-Gutschein, den hast du gewonnen."
Wir freuten uns alle so für sie, weil sie unsere Klassenkameradin war, und ich klatschte am lautesten, weil sie meine beste Freundin ist.
Doch dann wurde es richtig spannend, jetzt gab es den ersten Platz!
Der Mann machte es noch spannender und dann sagte er:
"Den ersten Platz gewonnen hat Laura Braun. Das war ich, ich hatte den 1. Platz gewonnen, ich , Laura Braun!
Aber das beste war sowieso das Eis, das wir danach bekamen. Von wem wir das Eis bekamen, weiß ich nicht mehr, auf jeden Fall hatte es obendrauf Schlagsahne, das weiß ich noch genau!
Laura, 10 Jahre
Jule haut ab
Meine Oma und ich gingen gestern mit Jule spazieren. Julie ist der Hund meiner Oma. Es war ein schöner Abend und wir schlenderten einen Feldweg entlang.
Da ließ meine Oma aus Versehen die Hundeleine los und Jule rannte weg. Das Getreide war schon ziemlich hoch und Jule lief direkt ins Feld, meine Oma hinterher. Ich sah meine Oma schon nicht mehr, als Jule plötzlich aus dem Feld geschossen kam. Sie wollte mir zwischen den Beinen durchwitschen und ich bekam einen großen Schreck. Aber ich fing Jule ein, ich nahm sie auf den Arm und streichelte sie. Wir mussten noch eine Weile warten, bis meine Oma wieder aus dem Feld kam. Sie freute sich so sehr, dass ich Jule gefangen hatte, dass sie mir, als wir zu Hause waren, eine ganze Tüte Gummibären schenkte.
Und wenn Jule nicht wieder abgehauen ist, dann ist sie immer noch bei meiner Oma.
Laura, Klasse 4 c
Im Europapark
Es war schönes Wetter, als ich mit meiner Familie und einem Freund in den Europapark fuhr. Ich wollte mich ein wenig erfrischen, deshalb fuhren wir mit Poseidon der Wasserbahn. Erst sah ich nur zertrümmerte Schiffe, doch dann wurde man ca. 35 m hochgezogen und mit 70 km/h fuhren wir hinunter. Danach liefen wir zu einem Flugsimulator. Da ist man in einem Fahrzeug und sieht einen Film. Doch das Fahrzeug bewegt sich, so dass man denkt, man sitzt in einem richtigen Auto und fährt. Meine kleine Schwester wollte auf den Spielplatz, wo es eine 15 Meter lange Rutsche gibt. Nach einer Weile rannten wir zur Piratenstadt. Ich wollte unbedingt noch Marderhornblitz fahren, eine Achterbahn, an der man knapp an einer großen Stichflamme vorbeirast. Ungefähr um 4 Uhr schauten wir uns Ritterspiele an. Mein Freund fuhr noch Silberstar. Leider bin ich noch nicht 1,40 m groß, sonst wäre ich mitgefahren. Deshalb schaute ich mir mal den Europapark von oben an. Ich ließ mich mit einer Art Aufzug nach oben fahren. Zum Abschluss fuhren wir noch Geisterbahn. Es war ein wunderbarer Tag, den ich erlebt hatte.
Leonard
Meine Zähne und meine Narbe
1. Das mit meiner Stirn war zuerst. Es passierte so: Eines Nachts musste ich aufs Klo, die Tür war einen Spalt geöffnet. Ich merkte das aber nicht. Also machte ich die Tür auf und dann weiß niemand, ob die Türklinke oder ich selbst mir die Wunde gemacht hat. Gut dass meine Mama keine Nachtwache in der Frauenklinik hatte. Ich ging zu meiner Mama und zeigte ihr die Wunde. Wir fuhren gleich in die Klinik (ich war davor natürlich auf dem Klo). In der Klinik angekommen, trafen wir den Vater meiner Freundin. Meine Wunde musste genäht werden, stellten die Ärzte fest. Mein Hase hatte auch Fäden im Kopf wie ich. Man musste jeden Tag einen Faden rausziehen.
2. Als zweites waren die Zähne dran. Es passierte beim Sport. Wir haben gespielt und ich musste fangen. Ich rannte dem Jungen, den ich fangen musste, hinterher und merkte nicht, dass die Tür in der Nähe war. Dann kniete ich mich hin (ich weiß auch nicht warum). Ich knallte volle Kanne gegen die Tür. Da war es passiert. Um meinen Mund war alles voller weißer Brösel (es waren meine Zähne).
Das waren bis jetzt meine scheußlichsten Erlebnisse.
Louisa, 10 Jahre
Der Igel
In den Osterferien fuhr ich mit meinem Onkel und meinen Kusinen nach Fehmarn. Wir spielten dort immer gern auf dem Garagendach. An einem Tag spielten wir auch wieder auf dem Dach und plötzlich kam Zoe, meine Kusine, hoch und rief: "Da unten ist etwas, das sieht so aus wie ein stacheliger Stein!" Ich kletterte sofort herunter, und spurtete so schnell ich konnte zu dem Stein. Doch plötzlich bewegte er sich und ich sah, dass es ein Igel war. Wir beobachteten den Igel noch eine Weile, und gingen bald ins Haus zu meinem Onkel, um ihm zu erzählen, was wir entdeckt hatten. Er kam raus und sah den Igel aber nicht. Aber nach einer Weile entdeckte er ihn unter ein paar Brettern. Er knabberte gerade an seinen Resten von seinem Vorrat. Mein Onkel vermutete, dass dort sein Revier im Winter gewesen war. Ich flüsterte: "Jetzt lassen wir den Igel lieber in Ruhe."
Luca, Klasse 4c
Erlebnisse: Gefangen
An einem Sonntag in den Sommerferien lernte ich Bastian - der in meine Klasse kommen sollte - kennen. Als er gerade mal drei Tage in Tübingen wohnte, musste ich ihm alles Wichtige zeigen. Wir fuhren erst mal in der Stadt herum, mit unseren Citirollern, denn er sollte die Stadt erst mal kennen lernen. Endlich kam mir eine gute Idee, was wir noch machen könnten. Schnell fuhren wir zur Bank, wo ein Spielcomputer stand. Wir steckten eine Maus nach der anderen in einen Käfig. Doch nach einer Weile waren wir im Käfig, denn die Tür der Bank ging nicht mehr auf. Ein Mann rief die Polizei, die uns vergeblich versuchte, herauszuholen. Schließlich sollte eine Angestellte kommen, um uns zu retten. Bastian blieb ganz cool und ging zum Computer, und ich wartete ängstlich. Unsere Eltern fingen bereits an, uns zu suchen, da wurden wir gerade befreit.
Lukas, Klasse 4c
Mein Erlebnis
Ich bin mit meiner Mutter und Tanten in die Kornhausstraße. Ich fuhr Fahrrad und bin beim Stadtmuseum gestürzt und habe den Lenker in den Baum bekommen. Meine Mutter und ich sind ins Krankenhaus gefahren. Es war nichts Schlimmes, tat aber sehr weh. Der Arzt hat mir eine Salbe verschrieben. Meine Tante hat mich abgeholt. Wir fuhren nach Hause und ich musste mich schonen. Aber ich wollte nicht Zuhause bleiben. Deshalb bin ich auf die Gass' gegangen und habe mit meinen Freunden Fußball gespielt. Als mein Bauch wieder anfing wehzutun, bin ich wieder hochgegangen. Oben habe ich ferngesehen, mein Lieblingsfilm, ein Hundefilm. Ich habe mir die Salbe auf die Wunde aufgetragen. Man hat einen Abdruck von dem Lenker gesehen, das war ein kleiner Abdruck.
Manuel, Klasse 4c
Marokko
In den Sommerferien im Jahr 2001 war ich mit meinen Eltern in Marokko. Gleich am zweiten Abend schauten wir eine Burgmauer an und liefen darauf. Dann wurde es dunkel, und wir wollten ins Hotel zurück. Wir gingen zu dem riesigen Ein- und Ausgangstor. Mein Vater wollte die Türe öffnen, doch es ging nicht! Wir liefen noch ein paar Mal hin und her. Dann entdeckten wir mitten auf der Mauer einen Schornstein, unten brannte ein Feuer. Meine Eltern schrieen. Doch keiner hörte uns. Dann aber doch. Der Mann versuchte einen Schlüssel zu holen, bekam aber keinen. Dann probierten wir es mit Leitern. Die waren aber zu kurz. Dann banden ein paar Männer zwei Leitern zusammen. Damit kletterten wir nacheinander runter. Endlich geschafft!
Am letzten Abend brannte ein paar Häuser neben uns ein Supermarkt. Er stand ganz in Flammen. Am nächsten Morgen war nicht mehr viel übrig von dem Supermarkt. Dann mussten wir abreisen (leider).
Marlene, 10 Jahre
Erlebnisse
Wir sind im Urlaub in der Türkei. Nach etwa zwei Wochen fahren wir an den Strand und schlafen in einem großen Bett im Hotel vor dem Strand. Eines Mittags fahren wir mit einem Schiff und halten später an. Danach steigen wir aus und sehen eine Holzangel. Mein Vater kauft sie mir und wir fahren später mit dem Schiff zurück. Vorsichtig steige ich mit meiner Angel und einem Eimer voll Wasser in ein Boot. Dazu noch etwas, um die Fische anzulocken. Mit meiner ganzen Kraft paddle ich ein wenig vom Ufer weg. Schnell bereite ich alles vor und werfe die Schnur ins Wasser. Nach ca. 5 Minuten zieht die Schnur heftig! Ich habe ein sehr komisches Gefühl. Ich ziehe fest und es hört auf. Ich glaube, ich habe einen Fisch gefangen. Ich ziehe die Schnur hoch und sehe an dem Haken einen dicken fetten Fisch hängen. Hurra! Zum ersten Mal habe ich einen Fisch gefangen! Ich ziehe den Haken heraus und stecke den Fisch in den Eimer. Gleich paddle ich zurück und lasse den Fisch frei. Das Angeln hat sehr viel Spaß gemacht. Danach ging ich zurück zum Hotel und habe alles meiner Familie erzählt.
Muhammed
Der wilde Rhein
Meine Familie und ich fuhren zusammen zum Rhein. Als wir endlich da waren, war ich völlig verblüfft, denn ein tosender Wasserfall stürzte die Felsen hinab in die Tiefe. Zehn Meter danach ragte ein riesiger Felsen aus dem Wasser gen Himmel. Wir freuten uns sehr, denn man konnte auf diesen Felsen steigen. Aber zuerst mussten wir mit einem alten Boot fahren. Alle anderen Fahrgäste waren ein bisschen verstört und bleich, ich wusste aber nicht warum. Doch bald wurde es mir klar: so eine Schifffahrt hatte ich noch nie erlebt. Das Boot wurde hin- und hergeschüttelt und es zischte und blubberte ohne Ende. Der Motor gab sein bestes, doch wir kamen nur langsam voran, denn wir mussten gegen die Strömung tuckern. Endlich hatten wir es geschafft und noch ein bisschen torkelig und schwindelig stiegen wir die Treppen hinauf. Es ging 60 Treppen hoch und bald konnte ich nicht mehr gescheit denken, nur noch einen Fuß vor den andere setzen. Schon als ich dachte, ich müsste umfallen, waren wir Gott sei Dank oben. Es war ein kleines Plateau, vielleicht 5 Quadratmeter breit und durch einen kleinen Zaun geschützt. Hinter dem Zaun ging es fast senkrecht hinunter. Mir wurde wieder schwindelig und ich musste mich am Geländer festhalten. "Komm lass uns runtergehen!", würgte ich leise hervor. So schnell wie möglich ging es wieder hinunter. Danach noch eine wilde Fahrt mit dem Boot, die uns patschnass machte, weil die Wogen das Boot peitschten. Dann hatten wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen. Danach fuhren wir (einigermaßen glücklich) nach Hause.
Nils
Ein Hundebiss in Kasachstan
Ich war einen Monat alt. Da lag ich im Kinderwagen. Auf einmal ist ein Hund auf mich losgesprungen. Dann habe ich laut geschrien. Dann ist mein Vater zu mir gerast und dann hat mein Vater den Hund verscheucht. Dann musste ich ins Krankenhaus.
Oleg, 11 Jahre
Im Europapark
Rebecca, Rahel, Judith und Johanne hat es sehr sehr gut gefallen im Europapark. Ganz besonders gefiel ihnen Silberstar, das ist eine Achterbahn. Diese Achterbahn fährt ganz langsam den Berg hoch und ganz schnell wieder runter. Es gibt noch ganz viele Achterbahnen. Und eine Achterbahn, das ist eine Wasserachterbahn, die rast voll durchs Wasser und spritzt drei Meter hoch.
Rebecca, Klasse 4 c
Glück gehabt
An einem regnerischen Tag stritt ich mich mal wieder mit meinen Brüdern. Also beschloss mein Vater, mit uns auf den Jochberg zu steigen. Wir bereiteten alles vor und fuhren los. Endlich kamen wir an und zogen uns gleich unsere Bergschuhe an. Als wir gerade mal auf der Hütte waren, war schon halb 5 Uhr. Doch nach gut einer Stunde kamen wir oben an und mein Vater stieg noch schnell auf den Gipfel. Endlich war es so weit und wir wollten wieder absteigen. Meine Mutter, meine beiden Brüder und ich waren für einen Weg, den wir sicher rechtzeitig bis nach unten geschafft hätten. Doch mein Vater wollte den Waldweg hinabsteigen und deswegen schimpfte er mich kurz: "Seid nicht so hysterisch!" Wir mussten also den Weg absteigen, den mein Vater wollte. Also fingen wir an abzusteigen. Doch schon bald wurde es dunkel und wir konnten nichts mehr sehen. Wir krabbelten auf allen vieren und gingen ängstlich nach links, denn wir wussten, dass rechts Schluchten waren. Plötzlich sahen wir 30 Meter tiefer ein Auto vorbeifahren. Darüber freuten wir uns, denn dort waren auch Bäume bis zur Straße. Allerdings war der Abhang mindestens 60 Grad steil. Wir hangelten uns mit den Händen von Baum zu Baum. Ich war der erste, der unten war. Alle gingen wir zum Auto und fuhren nach Hause. Als ich in meinem Bett lag, war es schon 24 Uhr.
Sebastian, Klasse 4c
Fabrik
Thomas und ich hatten etwas ausgemacht. Er kam zu mir, wir spielten vor dem Haus Verstecki. Da entdeckte ich ein Loch im Zaun der Fabrik. Ich schlüpfte als Erster durch das Loch, danach kam Thomas. Auf der anderen Seite des Zaunes war eine große Halle. Wir liefen einmal außen herum, um den Eingang zu finden. Doch es gab nur zwei große Tore. Rechts neben dem Tor war ein roter Druckknopf. Doch wir trauten uns nicht, ihn zu drücken. Also gingen wir weiter. Wir kamen in eine andere Halle. Hier waren Schienen aufgebaut. Auf jedem der fünf Gleise stand ein kleiner Wagen mit dem Durchmesser von einem Meter. Wir schoben die Wagen hin und her. Dann hatten wir eine bessere Idee. Wir nahmen einen der Wagen und schoben ihn gegen eine Tür, die klemmte. Wir drückten mit aller Kraft gegen die Tür. Plötzlich hatte Thomas die Idee, einen Balken so dazwischen zu klemmen, dass er wie ein Hebel wirkte. Es gab einen Schlag und die Tür gab nach. Nun wollten wir einen Wagen, der mit Holz beladen war, beiseite schieben. Thomas trat auf ? und plötzlich brach eine Falltüre ein und Thomas wäre fast einige Treppen runter gefallen. Als sich unser Schrecken gelegt hatte, schauten wir in das Loch hinein. Es war ganz dunkel. Thomas und ich rannten aus der Halle, weil wir fürchteten, dass die Halle einstürzen würde. Als wir raus rannten, fiel uns der Knopf an der Fabrikhalle ein. Wir drückten ihn, wir hörten einen merkwürdigen Ton. Der Ton klang wie eine Alarmanlage. Wir hatten Angst, wir hätten einen Alarm ausgelöst und rannten raus. Thomas Mutter wartete schon. Thomas und ich haben einen Mords-Anschiss gekriegt, weil Thomas Mutter schon seit einer halben Stunde bei mir gewartet hatte.
Tim, Klasse 4 c
Die Rettung
In den Sommerferien waren Adrian, Armin, Philipp, mein Bruder, meine Eltern und ich in Thailand.
Die erste Nacht war schrecklich. Die ganze Nacht lang ist irgend so ein blöder Sack mit dem Motorrad durch die Gegend, die eher saharamäßig war, gefahren.
Alle waren für einen Taucherkurs angemeldet. An einem sehr, sehr schönen Tag waren wir wieder beim Tauchen. Auf einmal kriegt meine Mutter keine Luft mehr und hängt fest. Ich reagiere blitzschnell und holte das Tauchermesser heraus und riss das Netz, das eigentlich Fische fangen sollte, von ihrem Leib.
Valentin, 10 Jahre
Ponyreiten
Am letzten Mittwoch vor den Osterferien bin ich mit meiner Freundin und mit Mamas Freundin und deren Kind in den Schwarzwald gefahren. Es hat ziemlich lang gedauert und wir mussten durch einen ziemlich langen Tunnel fahren. Der Freund, zu dem wir wollten, wohnt mitten im Schwarzwald. Er hat zwei Ponys, fünfzehn Ziegen, drei Hühner und einen Hund.
Als wir da waren, haben wir die Ponys schon auf der Koppel gesehen. Dann haben wir bei ihm Mittag gegessen. Nach dem Mittagessen haben wir den Hund begrüßt und dann die Ponys. Meine Freundin Jule und ich sollten das Pony von der Koppel holen. Doch das trickste uns immer aus. Dann holte Anja die Frau von unserem Freund die Ponys von der Koppel. Schließlich haben Anja und ihr Mann Werner die Ponys reitfertig gemacht. Dann durften Jule, Jan und das Kind der Freundin meiner Mutter reiten. Ich durfte Jule mit ihrem Pony führen. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Dann habe ich sie beim Schritt losgelassen. Dann habe ich Lukas, das Pony, auf dem Jule saß, zum Trab angetrieben. Dann ist Jule bis zu einem See getrabt. Dann hat Jan das Pony getauscht und ich durfte auf dem Pony reiten, auf dem Jan geritten war. Ich durfte gleich alleine reiten, weil ich schon mal auf ihm geritten bin. Ich durfte ziemlich lange auf Notruss, dem großen Pony, reiten. Doch dann haben wir wieder getauscht. Jule durfte auf Lukas und Jan auf Notruss reiten. Nach einer Weile habe ich dann Jule auf der Notruss geführt. Auf Notruss durfte Jule nicht alleine reiten, da sie zu groß war. Dann haben Jule und Jan getauscht. Ich durfte Jule einen steilen Berg runterführen. Lukas stolperte ein paar Mal. Dann waren wir wieder beim Haus angekommen. Wir hatten einen Spaziergang über drei Stunden gemacht.
Ende
Violeta, 10 Jahre
Mein schönstes Erlebnis am Bodensee
Ich war mit Afra am Bodensee. Als wir angekommen sind, haben wir unser Gepäck ausgeladen. Danach sind wir Einkaufen gegangen. Wir haben Eis, Äpfel, Orangen, Brot und Spaghetti gekauft. Dann sind wir zurückgefahren und haben die Sachen in den Kühlschrank gestellt. Wir haben unsere Schwimmsachen eingepackt und sind geschwommen. Als wir keine Lust mehr hatten, haben wir uns abgetrocknet. Dann haben wir einen italienischen Mann gesehen, der mit Steinen Statuen gemacht hat. Dann sind wir zurückgefahren und haben gegessen. Dann sind wir ins Bett gegangen. Am nächsten Tag sind wir zum Affenberg nach Salem gegangen und haben Affen gesehen, die wir mit Popkorn füttern durften. Da waren Störche, Fische und Rehe. Dann sind wir zurück nach Tübingen gefahren. Als wir angekommen sind, war ich müde und bin ins Bett gegangen. Aber davor habe ich meiner Familie noch ein Geschenk gegeben.
Ende
Yasemin, Klasse 4b
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Thema 4: Zukunft
Meine Zukunft
Schon mit sieben, acht Jahren habe ich mich gefragt, was ich mal werden möchte. Viele Leute und Verwandten fragten mich auch, aber ich konnte keine Antwort geben. Bei vielen Kindern erkennt man es, wie z. B. bei meinem Bruder, er spielt oft mit Krankenwagen. Er sagt auch oft, dass er Krankenwagenfahrer werden möchte. Bei mir erkannte man es nicht und ich wusste es auch nicht. Es ist eine ganze Zeit vergangen und ich bin 10 Jahre alt geworden. Zu meinem 10. Geburtstag habe ich ein Buch über Mode geschenkt bekommen. Als ich es durchgeschaut habe, hat es mir so gut gefallen, dass ich selber Kleider und Modelle gemacht habe. Das hat mir Freude gemacht und sehr viel Spaß bereitet. Da habe ich mich entschieden, dass ich einmal Modezeichnerin werden möchte.
Adriana, Klasse 4b
Meine Zukunft
In meiner Zukunft soll alles so werden: Ich will Astronaut werden und wenn ich frei habe, werde ich in einer Wohnung auf dem Land wohnen. Aber die Welt soll nicht viel moderner sein als jetzt. Als Astronaut will ich auf dem Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Neptun und Pluto landen. Denn schließlich will ich andere Lebewesen und neue Galaxien entdecken.
Alessandro, Klasse 4b
So stelle ich mir meine Zukunft vor
Mein Traumberuf ist, Tierarzthelferin zu werden. Ich will nicht selber Tierärztin werden, weil ich mir das nicht zutraue. Vielleicht ändert sich das ja noch und ich werde doch Tierärztin. Warum will ich Tierarzthelferin werden? Weil ich Tiere schön finde. Sie sind treu und z. B. ein Hund horcht auf einen. Aber das Schönste an diesem Beruf ist, Tiere wieder gesund zu machen. Ein Tier zu haben, braucht viel Zeit. Wenn ich Tierarzthelferin bin, möchte ich Tiere behandeln und ihnen einen Verband machen. Auch schlechte Seiten gibt es an diesem Beruf. Wie z. B. ein krankes Tier einschläfern. In zehn Jahren werde ich eine Ausbildung machen. Ich habe auch einen Wunsch: Ich möchte einen Hund haben und ein schönes Haus in Deutschland. Man sollte den Krieg abschaffen. Jetzt wohne ich noch bei meinen Eltern. Ich gehe auch noch zur Schule.
Carolin, Klasse 4
So stelle ich mir meine Zukunft vor
Ich möchte einmal Jura und Theologie in Oxford studieren, Anwalt werden und eine eigene Kanzlei haben. Außerdem würde ich gerne ein schickes Auto fahren und ein großes Haus besitzen. Als Anwalt muss ich lernen, mich durchzusetzen und meine Meinung sachlich zu vertreten. Ich würde mich bemühen, nicht zu lügen und keine falschen Gerüchte in die Welt zu setzen. Auf gar keinen Fall dürfte jedes Jahr ein Skiurlaub fehlen. Wenn ich trotzdem noch genug freie Zeit hätte, würde ich einmal nach New York fliegen. Für meine berufliche Zukunft müsste ich zwar viel lernen, aber damit kann ich mich abfinden.
Natürlich müsste ich mir meine Zeit gut einteilen und ein sehr organisiertes Leben führen, aber wenn es gut eingeteilt ist, hätte ich bestimmt noch genug freie Zeit für sonstige Aktivitäten wie z. B. Basketball spielen, Lesen oder einfach mal nichts turn. So ist es vorstellbar, ein gutes Leben zu führen.
Daniel
Mein Zukunftstraum
Wenn ich groß bin, möchte ich einmal einen spannenden Beruf ausüben. Ich möchte Fußballspieler werden. Fußball ist seit zwei Jahren mein Hobby, denn in meiner Klasse gibt es viele, denen der Sport viel Spaß macht. Jede zweite Woche spielen wir Fußball und jetzt gehe ich sogar in den Verein! Mir macht es Spaß, im Stadion zu stehen. Eigentlich wünsche ich mir ein Haus auf dem Land bei Stuttgart, wo ich meine Karriere anfangen will. Von ganzem Herzen wünsche ich mir keinen Krieg und keine Umweltverschmutzung, denn die Flüsse müssen für das Trinkwasser sauber bleiben. Auf dem Land eine Villa zu haben, an der ein Fluss entlang fließt und Kinder spielen können, ist für mich der größte Traum.
Jakob, Klasse 4c
So stelle ich mir meine Zukunft vor
Ich wohne jetzt gerade noch in Tübingen, gehe in die Schule und bin bei meinen Eltern. Aber in zwanzig Jahren könnte das anders sein. Vielleicht so: Ich wohne dann in Frankreich am Meer, habe ein Haus mit Balkon und einen Garten. Ich würde als Hobby dann Tänzerin sein. Einige Dinge würde ich gerne weg haben, z. B. keinen Krieg mehr und dass die Kinder nie mehr hungern müssen. Ich möchte gerne zwei bis drei Kinder haben. Hoffentlich habe ich dann viel Geld, dass ich den armen Kindern in Afrika, Asien auch Essen geben kann, ein Zuhause und etwas zum Spielen. Ich möchte gerne Meeresforscherin als Beruf werden. Mit Delfinen schwimmen und viel Boot fahren. Ich möchte auch dafür sorgen, dass unsere Umwelt mehr beachtet wir.
Jeanne, Klasse 4c
So stelle ich mir meine Zukunft vor
Ich möchte, wenn ich erwachsen bin, Tierärztin werden. In einem Bauernhaus mit viel Platz will ich wohnen, und auch Katzen, Hunde und Pferde haben. Es wäre schön, wenn das Haus auf dem Land stehen und Wiesen für die Pferde dazu gehören würden. Tierärztin möchte ich sehr gerne werden, weil ich Tiere sehr gerne habe. Warum weiß ich nicht. Vielleicht kann ich auch mittwochs und samstags Reitunterricht geben und manchmal in den Ferien Reiterferien anbieten. Deshalb braucht das Haus auch viele Zimmer. Gut wäre es, wenn es einen Reitplatz gäbe. Ich weiß, dass Tierärztin ein schwerer Beruf ist. Ich reite sehr gerne. Warum ich so gerne Tierärztin werden will? Wahrscheinlich damit ich den kranken und verletzten Tieren helfen kann. Pferde mag ich besonders gern weil man gut mit ihnen schmusen und sie streicheln kann. Jetzt wohne ich auf dem Österberg, dort ist es auch schön. Schon lange wünsche ich mir ein Pony, bekomme aber leider bislang noch keines. Ab und zu kann ich auch mal bei meiner Freundin reiten. Das ist auch sehr gut.
Johanna
Die Zukunft
Hallo, ich heiße Julia Gord , bin 11 Jahre alt, gehe in die Klasse 4a und möchte gerne Künstlerin werden. Dann werde ich meine Bilder verkaufen und in andere Länder reisen. Dann fliege ich nach Paris und lerne andere Sprachen. Und dann male ich mich, wie ich die Welt durchkreuze und versuche andere Menschen zu malen. Und wenn ich auf der Reise bin, schieße ich ein paar Fotos und bring sie mit und male sie ab. Und dann hab ich die Fotos und die Bilder und wenn ich noch Geld habe, dann helfe ich meiner Familie. Und am liebsten hätte ich ein Bild gemalt von meiner Familie, wie sie froh und stolz auf mich ist. Das wäre mein Zukunftswunsch und wie ich die Zukunft für mich sehe. Und auf der Rückseite finden sie mein Bild, wie ich die Welt durchkreuze und noch meine Familie.
Julia, Klasse 4a
Meine Zukunft als Sängerin
Ich will auf der Bühne stehen und singen. Ich habe schon ein Konzert aufgenommen und da singe ich. Aber das Problem ist, ich traue mich nicht vor anderen Leuten zu singen. Das ist doof. Aber wenn andere mitsingen, dann singe ich leise mit. Aber wenn meine drei Freundinnen und ich im Schülerhort ein Lied singen, da traue ich mich ein bisschen. Aber der größte Traum geht hoffentlich in Erfüllung, nämlich dass ich Sängerin werde.
Katrin, 11Jahre
So stelle ich mir meine Zukunft vor:
Ich möchte gerne einen Job als Forscherin haben und viel Geld verdienen. Damit ich allen Kranken und Armen helfen kann, so dass keiner mehr verhungern muss. Auf alle Fälle will ich, dass keine Kriege mehr entstehen, weil viele Städte zerstört werden und viele unschuldige Menschen getötet werden. Aber ich mag nicht nur Frieden, sondern vielleicht auch eine Familie in Tübingen. Natürlich möchte ich auch, dass die Welt nicht so schmutzig ist wie jetzt, und dass sich alle Menschen vertragen und verstehen, vor allem Schwarze und Weiße. Ich wünsche mir das, weil sonst wieder Kriege entstehen. Hoffentlich wird die Welt einmal so aussehen. Vielleicht auch umgekehrt, man weiß es nicht, aber das wird man erst in der Zukunft sehen.
Lara, Klasse 4c
Meine tolle Zukunft
Ich werde viele Jahre im Tierheim studieren und auch im Stuttgarter Zoo.
Und wenn ich damit fertig bin, werde ich zu "Wer wird Trilliardär" gehen.
Wenn ich Trilliarden Euro gewonnen habe, will ich mir im Süden eine schöne Insel kaufen, eine Insel mit großen Palmen und zwei kleinen Bergchen.
Auf einen Berg werde ich einen Aussichtsturm bauen und auf den anderen werde ich drei Häuser bauen.
Ein Haus für mich, eines für meinen kleinen Bruder und das letzte für meinen großen Bruder.
Die beiden Berge haben eine Hängebrücke als Verbindung.
Die Insel muss aber auch einen großen Strand haben.
Und ich baue mir auch einen coolen Pool.
Dazu gehört natürlich ein Streichelzoo und ein Reiterhof, aber auch eine sehr große Delphinlagune.
Und das ist meine tolle Zukunft.
Marius, Klasse 4 c
Meine Zukunft
Hallo, ich bin Natascha. Ich bin in der Hügelschule und in der Klasse 4a. Ich möchte, wenn ich groß bin, eine Ärztin werden. Das ist mein Traumberuf und ich bin 10 Jahre alt. Ich will diesen Beruf ergreifen, weil ich anderen Menschen helfen möchte. Ich möchte am liebsten Kinderärztin oder Zahnärztin werden. Ich möchte Zahnärztin werden, weil ich es mag über die Zähne zu reden, ob man sie putzen muss oder nicht. Ich will Kinderärztin werden, weil ich Kinder mag. Ich möchte, wenn ich groß bin, Zwillinge bekommen. Aber wo ich wohnen will, weiß ich noch nicht. Natürlich will ich auch heiraten. Ich möchte ein Haus mit einem Schwimmbad haben. Ich würde bestimmt mit meinem Mann ein schönes Leben führen. Und wir würden vielleicht auch Haustiere haben, einen Hamster oder so was ähnliches. Ich würde versuchen, meinen Kindern das zu kaufen, was sie wollen. Sie werden bestimmt auf eine gute Schule gehen. Sie werden auch eine gute Arbeit haben wie ich, wenn ich groß bin. Tschüs bis zum nächsten Mal. Ende
Natascha
Mein Beruf, was ich einmal werden will
Mein Traumberuf ist einmal Fußballer zu werden, weil ich einmal groß rauskommen will. Wohnen will ich in Amerika in einer Villa. Aber wieder zurück zu meinem Traumberuf. Fußball macht mir riesigen Spaß und daher will ich Fußballer werden. Ich spiele zwar noch nicht im Verein, aber ich treffe mich mindestens einmal in der Woche mit meinen Freunden und spiele Fußball. Mir macht auch Teamarbeit Spaß, die man dort anwenden muss. Ich möchte auch mein Können unter Beweis stellen und vor allem, möchte ich mit anderen spielen. Manche Kinder faulen oft. Mit denen macht mir Fußball nicht so Spaß, das ist ja auch nicht anders zu erwarten. Momentan bin ich noch nicht so weit, auch bin ich noch in der 4. Klasse. Ich kann noch nicht so gut Fußball spielen, daher bin ich noch kein Star.
Beseitigen möchte ich gerne den Krieg und die Umweltverschmutzung, die Menschen sollen einander lieb haben.
Paul Wolfgang, Klasse 4c
Meine Wünsche
Mein Wunschberuf ist Lehrerin zu werden. Da muss ich auf`s Gymnasium gehen. Mein größter Wunsch ist, immer gute Noten zu schreiben und keine Klasse wiederholen zu müssen. Ich wünsche mir noch, dass ich immer gut aufpasse und dass ich alles im Griff habe und bei einer Klassenarbeit oder Diktat gut vorbereitet bin. Als Lehrerin muss ich den Kindern alles beibringen und alles gut erklären, zum Beispiel wenn wir eine Klassenarbeit schreiben. Als Lehrerin muss ich gut rechnen, lesen und schreiben können, damit ich es den Kindern genau so gut beibringen kann. Und wenn ich keine Lehrerin sein kann, dann eben Kauffrau. Mir macht es Spaß, die Sachen einzusortieren und an der Kasse das Rechnen. Das waren meine ganzen Wünsche.
Ranja
Der Mensch
Wir befinden uns im Jahr 3010. Unsere Welt wird von Außerirdischen bevölkert. Doch keine Angst, die Außeriridischen sind unsere Freunde. Sei kommen nicht etwa vom Mars sondern vom Planeten Gabrix. Das liegt in einem anderen Sonnensystem. Die Bewohner von Gabrix nennen sich Rix. Die Rix sehen so aus wie Menschen. Jedoch ein erwachsener Rix ist nur ein Meter groß. Die Rix und die Menschen besuchen sich gegenseitig auf den Planeten. Man fragt sich nun, wie das gehen soll. Doch auch darauf gibt es eine Antwort. Es gibt so eine Art Zugverbindung zwischen Gabrix und der Erde. Man steigt in den Zug und kommt - nachdem der Zug durch´s All gefahren ist - auf dem anderen Planeten wieder an. Auf dem Planeten Gabrix ist es schön. Es gibt Tiere und Pflanzen wie bei uns auf der Erde, aber auch Wesen die bei uns nur als Fabelwesen existieren. So gibt es z.B. Einhörner, Phönixe, Zentauer, Drachen und sogar Meernixen. Die Rix leben in Bauernhütten, die mit den Bäumen verwachsen sind. Doch es gibt auf Gabrix noch etwas ganz besonderes: Eine Pflanze mit dem Namen Galiro. Diese Pflanze wächst immer nach und erzeugt soviel Energie wie tausende von Bäumen. Doch das wichtigste ist, sie macht keine Abgase. Der größte Unterschied zwischen den Menschen und den Rix ist, dass die Rix wissen, dass sie von der Natur abhängig sind und die Natur gut schützen müssen. Als Dank dafür hat die Natur den Rix diese Pflanze geschenkt. Wieviel Öltanks sind schon auf der Erde im Meer gestrandet und ausgelaufen? Wieviel Wälder wurden schon gerodet? Wieviel Abgase haben schon die Luft verpestet?
Ob der Mensch jemals begreifen wird, wie wichtig die Natur für ihn ist?
Sarah
Mein Haus in der Zukunft
Ich wünsche mir für die Zukunft ein Haus, das mir und meinem Freund Marius gehört.
Das Haus liegt direkt am Meer.
Mein Haus hat einen Pool, eine Aussichtskanzel und eine Bar, ein Fernsehzimmer. Neben dem Haus steht ein Leuchtturm und im Hafen liegt ein Dampfer. Neben dem Leuchtturm ist ein Strand, wo 100 Palmen stehen und alle paar Sekunden Affen Kokosnüsse herunter fallen lassen. In der Küche meines Hauses gibt es verschiedene Knöpfe. Wenn man auf rot drückt, kommt aus einer Luke das Essen. In der Küche gibt es einen besonderen Wasserhahn, aus dem Kakao kommt. Und das Dach ist aus Lebkuchen. Mein Freund und ich haben bestimmt viel Spaß in der Zukunft.
Wini, Klasse 4 c
Eine tolle Zukunft
Dass in Zukunft tolle Sachen passieren. Dass ich viele Jahre leben kann. Ich möchte am Meer sein und ein Schwertkämpfer mit einer Metallrüstung. Plötzlich kommt ein Piratenschiff auf mich zu. Was soll ich tun? Da sind über 30 Männer, gegen die komm ich nicht an. Ich überlege mir schnell etwas. Die Piraten sind auf der Insel angekommen. Die 30 Männer klettern aus dem Piratenschiff. Ich werde kämpfen. Als ich das Schwert rausziehen möchte, werfen die Piraten 30 Schwerter auf mein Herz und auf meinen Bauch.
Ich falle auf den Boden. Die Piraten steigen ins Boot und fahren weiter. Als sie weg sind, stehe ich auf und die 30 Schwerter fallen auf den Boden.
Mir passiert nichts wegen der Rüstung. Ich bin froh, dass mir als Schwertkämpfer nie etwas passiert.
Yasin, Klasse 4 c
Mein Traumberuf
Einmal habe ich an meinen Traumberuf gedacht.
Erstens wollte ich Richter werden, um das Gute und das Böse zu entscheiden.
Danach wollte ich Politiker werden.
Aber meine Meinung änderte sich. Ich möchte jetzt Medizin an der Universität studieren, um ein Arzt zu werden. In der Medizin gibt es verschiedene Fächer: zum Beispiel Zahnheilkunde, die innere Medizin und Chirurgie. Davon habe ich mich für innere Medizin entschieden. Ich möchte das Leben der Menschen retten, die schwer krank sind. Ich würde auch gerne an der Universität Medizin unterrichten.
Yong-Won, Chon, Klasse 4b
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